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Schulpreis : Stein-Schule ist im Finale in Berlin dabei

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Erfolg für Neumünster: Die Stein-Schule ist für die Endausscheidung des Deutschen Schulpreises nominiert.

von
erstellt am 04.Apr.2014 | 18:27 Uhr

Neumünster | Die Freiherr-vom-Stein-Schule hat es beim Deutschen Schulpreis ins Finale geschafft. „Wir fahren am 5. Juni mit fünf Schülern und fünf Lehrern nach Berlin“, freute sich der stellvertretende Schulleiter Olaf Hubert über die Nachricht der Jury.

Das Gremium aus Schulpraktikern und Bildungswissenschaftlern hatte die Stein-Schule Ende Februar zwei Tage lang unter die Lupe genommen und jetzt unter 20 ausgewählten Schulen die 15 besten für die Endausscheidung nominiert. „Der Sieger steht auch schon fest, wird aber erst am 6. Juni bei der Preisverleihung durch Außenminister Frank-Walter Steinmeier gelüftet“, sagte Hubert.

Der Freiherr-vom-Stein-Schule winken damit schon einmal mindestens 2000 Euro als Anerkennungspreis. Der Hauptpreis sind 100.000 Euro, weitere fünf Schulen dürfen sich über je 25.000 Euro freuen. Der Deutsche Schulpreis wird seit 2006 jährlich von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung vergeben und ist damit der höchst dotierte Schulpreis der Republik.

Seit dem Start des Programms haben sich schon mehr als 1500 Schulen für den Preis beworben und sich dafür auf den Weg der Schulentwicklung gemacht. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. „Diese sechs Kriterien sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt“, sagte Michael Herrn von der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart.

Der Medienrummel um die Nominierung der Freiherr-vom-Stein-Schule ist schon jetzt groß. Auch der Courier berichtete schon zwei Mal, am Donnerstag hat sich die ARD zu Fernsehaufnahmen an der Schillerstraße angesagt. Ein Fotograf macht Fotos für eine Broschüre zum Schulpreis. „Bisher hat der TV-Sender Phoenix die Preisverleihung live übertragen. Wenn das wieder so ist, planen wir ein Public Viewing“, sagte Olaf Hubert.

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