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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 17:58 Uhr

Volksbank : Stattliche Spende im Advent

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Volksbank bedachte acht soziale Einrichtungen in Neumünster und im Umland mit 20 000 Euro.

Neumünster | Ein großzügiges Weihnachtsgeschenk überreichte gestern die Volksbank Neumünster: Das Institut spendete die stattliche Summe von 20  000 Euro. Bedacht wurden acht soziale Einrichtungen mit jeweils 2500 Euro. „Ich kann aus innerster Überzeugung sagen, dass ich mich sehr freue, Spenden an Engagierte aus unserer Region zu geben“, sagte Dirk Dejewski, Vorstandsmitglied der Bank.

Vor 20 Jahren kam die Idee auf, das Geld für Weihnachtspräsente zu sparen und an Institutionen zu geben, die es wirklich brauchen, so Dejewski weiter. Im Laufe der Jahre ist der Betrag gestiegen, seit sechs Jahren beläuft er sich auf diese Summe. Eine der Begünstigten ist die Hospiz-Initiative Neumünster, die Sterbende begleitet. „Wir möchten Ehrenamtliche gewinnen und sie in der Haltung der Nächstenliebe prägen. Dazu wird neben dem Herzen auch Verstand benötigt, und das Geld soll in die Ausbildung fließen“, sagte Erika Koepsell vom Vorstand. Aber auch der Bedarf, Hinterbliebenen zu helfen, steigt. „Wenn eine schwarze Zeit beginnt, bieten wir auch Trauerbegleitung an“, erklärte Dr. Dieter Freese vom Hospizverein Segeberg. Das Geld soll für die Ausbildung verwendet werden.

Von der Zuwendung möchte das Café Royale in Tungendorf die Ausstattung des Jugendtreffs aufpolieren. „Die Jugendlichen werden sich riesig freuen“, war sich Inka Schäfer sicher.

Auch die Musik wird unterstützt. Eckhart Wundram vom Posaunenchor Bordesholm möchte Instrumente besorgen: „So können auch Kinder musizieren, für deren Familie die Anschaffung eines Instruments schwierig ist.“

Mit einem Teil des Gelds möchte Eberhardine Seelig von der Teestube David einen Ausflug finanzieren: „Das ist für Rollstuhlfahrer nicht immer leicht umzusetzen.“ Der Kinderschutzbund in Segeberg wird einen Teil seiner Spielgeräte und die Feuertreppe refinanzieren, wie Antje Albertsen erklärte: „Das Zauberwort in der Kinderbetreuung lautet Qualitätsentwicklung.“

Die Tiere werden vom Wildpark Eekholt bedacht: „Das Geld kommt der Vogelpflegestation und dem Material für Umweltpädagogik zugute“, sagte Gunda Kubich. Im Café Jerusalem an der Bahnhofstraße dürfen die Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, heute eine große Weihnachtsfeier genießen. „Damit die Gäste aus allen Bereichen der Gesellschaft und die Mitarbeiter zusammen feiern können“, sagte Andreas Böhm.

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