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Fachmarktmeile : Startschuss für den Baumarkt-Neubau

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf der „Fachmarktmeile“ an der Rendsburger Straße haben Abbrucharbeiten für das Projekt von Investor May begonnen.

von
erstellt am 13.Apr.2017 | 08:00 Uhr

Neumünster | Die sogenannte „Fachmarktmeile“ an der Rendsburger Straße kommt in Bewegung. Abrissbagger rücken hinter dem Aldi-Markt und der Filiale des Dänischen Bettenlagers zwei großen Lagerhallen auf den Leib.

Die May & Co. Wohn- und Gewerbebauten mit Sitz in Itzehoe plant hier schon seit Längerem, für die Baumarktkette Toom einen Neubau zu errichten. Der Courier berichtete zuletzt vor zwei Jahren, doch jetzt scheint der Startschuss für das Projekt gefallen zu sein. Eine Stellungnahme war gestern allerdings nicht zu bekommen, Geschäftsführer Michael May ist im Osterurlaub.

Für die Pläne des Investors hatte die Stadt 2012 extra den Bebauungsplan 33 „Sondergebiet Rendsburger Straße“ geändert und um weitere Grundstücke ergänzt. Der B-Plan umfasst ein fast 80  000 Quadratmeter großes Gebiet zwischen McDonald’s an der Brückenstraße und dem Sanitärhandel Andreas Paulsen im Süden und ist seit Oktober 2014 rechtsgültig.

Die Investitionsabsicht wird von Seiten der Stadt „grundsätzlich begrüßt, weil sie dazu beiträgt, die ‚Fachmarktmeile Rendsburger Straße‘ aufzuwerten und attraktiver zu gestalten“, heißt es in der Begründung des Bebauungsplans. „Die Spielhalle hat Bestandsschutz“, erläutert die Leiterin der Stadtplanung, Ute Spieler.

Dieser B-Plan berührt auch die Planungen der Stadt für eine Messeachse, die vom Bahnhof bis zu den Holstenhallen reicht. „Die Fachmarktmeile als vorgesehene Nutzung passt da ganz gut hin“, sagte Ute Spieler.

Die städtebaulichen Planungen der Stadt beziehen sich auch eher auf das östlich angrenzende Gebiet bis hin zu den Gleisanlagen. Dort war ursprünglich eine Multifunktionsfläche geplant. „Wir würden jetzt in der überarbeiteten Konzeption mit dem Kombi-Bahnterminal aber eher eine Grünfläche vorsehen“, sagte Ute Spieler. Diese Fläche könne für Veranstaltungen am historischen Lokschuppen oder als Messeparkplatz der Holstenhallen genutzt werden.

Die eigentliche Multifunktionsfläche, etwa für Veranstaltungen, soll jetzt nördlich der Max-Johannsen-Brücke und östlich des Holstenhallen-Geländes angesiedelt werden. Dafür müssten auch einige der Kleingärten weichen. „Das wird aber noch Jahre dauern“, versicherte Ute Spieler. Wegen der geplanten Erschließungsstraße für das Bahnterminal habe die Stadt schon erste Vorgespräche mit den Kleingärtnern der Bahn-Landwirtschaft geführt.

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