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LED-Anzeige : Startprobleme beim Parkleitsystem

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Installation ist aufwendiger als gedacht. Daten werden per Funk an den zentralen Rechner im Stadthaus übermittelt

von
erstellt am 14.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Neumünster | Mit Öffnung der Holsten-Galerie soll am Donnerstag eigentlich auch das neue dynamische Parkleitsystem an den Start gehen. Doch es gibt noch Startschwierigkeiten: Das System zeigt noch nicht alle freien Plätze per LED-Anzeige an. „Die Techniker arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, dass die freien Plätze im Parkhaus und Parkdeck der Holsten-Galerie zumindest im direkten Umfeld des Einkaufszentrums auf den Anzeigetafeln erscheinen“, teilte Stadtsprecher Stephan Beitz gestern mit.

Eine der neuen Anzeigetafeln steht in der Straße Am Teich und weist die Plätze auf dem Parkdeck der Holsten-Galerie und in der Tiefgarage der Stadthalle aus. Zugleich wird auf die weiteren Parkflächen am Kleinflecken und vom Museum Tuch + Technik am Schleusberg hingewiesen. „Eine Erfassung der freien Plätze ist nur dort möglich, wo auch Schrankensysteme installiert sind“, sagte Neumünsters Verkehrsplaner Michael Köwer. Weitere derartige Parkhäuser sind das ECE-Parkhaus an der Kaiserstraße, das City-Parkhaus an der Plöner Straße/Brachenfelder Straße oder die Tiefgarage im Parkcenter.

Die Daten werden per Funk von den Schrankenanlagen an den zentralen Parkleitrechner übermittelt, der wie der Verkehrsrechner für die Ampeln im Stadthaus aufgestellt ist. „ECE zahlte nicht die gesamten Kosten, aber einen erheblichen Anteil“, so Köwer. Insgesamt gibt es 15 dynamische Parkleittafeln in der Innenstadt, dazu noch einmal elf weitere an der Haupteinfallstraßen zum Ring. 56 weitere statische Hinweisschilder sind aufgestellt. Allen gemeinsam ist die farbliche Unterscheidung: Die Farbe Rot weist auf die Parkplätze im Zentrum-Nord, die Farbe Türkis auf das Zentrum-Süd.

Von der Idee der sogenannten Pförtnerampeln, die im Zuge der „weichen Verkehrsberuhigung“ die Zu- und Abfahrt am Großflecken regeln sollten, hatten sich Politik und Verwaltung schon im November verabschiedet. „Mit der Zugangsbegrenzung zum Großflecken hätte man den Stau nur an eine andere Stelle verlagert, den Zielverkehr zum Großflecken behindert und der Innenstadt mehr geschadet als genutzt“, sagte Michael Köwer zur Begründung.

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