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Gerisch-Stiftung : Starker Besucherandrang in der Galerie

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Niki-de-Saint-Phalle-Ausstellung zog zur Eröffnung die Besucher an / Viele lobende Worte

Der Ansturm war riesig und bestätigte, was Neumünsters Erster Stadtrat Carsten Hillgruber in seinem Grußwort anlässlich der neuen Ausstellung in der Gerisch-Stiftung sagte: „Mit ‚Niki de Saint Phalle – Von den Nanas zum Tarotgarten‘ hat Brigitte Gerisch der Stadt ein wunderbares Geschenk gemacht.“ Insgesamt rund 500 Besucher drängten sich gestern bei der Eröffnung in der Villa Wachholtz und in der Galerie, um die etwa 50 Werke der weltberühmten Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930-2002) zu sehen.

„Es ist ein erhebendes Gefühl, diese Ausstellung hier zu haben. Ich kann mich nicht erinnern, dass das Haus bei einer Eröffnung so voll war wie heute“, sagte Stifterin Brigitte Gerisch gerührt. Die Besucher standen Schlange, sowohl vor der Treppe in der Villa als auch in der Galerie ließen Mitarbeiter der Stiftung immer nur begrenzt Kunsthungrige ein. Mit Walkie-Talkies ausgestattet lief Aufsichtspersonal durch die Räume und passte auf, dass niemand die Bilder und Skulpturen anfasste oder fotografierte. „Wir müssen höchste Ansprüche erfüllen. So muss die Raumtemperatur bei 22 Grad Celsius liegen“, erklärte Brigitte Gerisch die Auflagen.

Eine der begeisterten Niki-Fans war Jessica Schäm aus Neumünster, die meinte: „Ich bin super beeindruckt! Als ich in der Gerisch-Galerie in den Tarotgarten eingetreten bin, war ich überwältigt vom Glitzer. Ich fühlte mich schlagartig wie ein vierjähriges Mädchen. Sehr gelungen finde ich die Zweiteilung der Werke auf die beiden Häuser, es fühlt sich so an, als wären zwei verschiedene Frauen am Werk gewesen. Man geht fröhlich aus dieser modernen Ausstellung heraus.“

Auch Martina Terhorn aus Groß Kummerfeld war angetan: „Die Frau hatte eine zerrissene Seele, das sieht man den Werken an. Dennoch sind die Farben so klar und schön, dass sie Fröhlichkeit ausstrahlen.“ Gestern auf den Tag genau vor 15 Jahren ist die Schöpferin der sinnlichen „Nanas“ gestorben.

Die Ausstellung geht noch bis zum 24. September.

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