Standortfaktor Kultur

UVM-Geschäftsführerin Dr. Martina Tambert-Thomas begrüßte mit Verbands-Vize Ulf Michel (rechts) diesmal Günter Humpe-Waßmuth als Gastredner.
UVM-Geschäftsführerin Dr. Martina Tambert-Thomas begrüßte mit Verbands-Vize Ulf Michel (rechts) diesmal Günter Humpe-Waßmuth als Gastredner.

Feierabendgespräch beim Unternehmensverband Mittelholstein

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19. September 2014, 13:03 Uhr

Der Kunstflecken strahlt weit über Neumünsters Stadtgrenzen hinaus und ist ein wichtiger Standortfaktor. „Das ist Imagepflege“, sagte Ulf Michel vom Unternehmensverband Mittelholstein (UVM).

Zur achten Auflage seines lockeren Feierabendgesprächs konnte der UVM mit Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth Neumünsters Kulturdezernenten als Gastredner gewinnen. „Mit der Kulturarbeit können wir uns profilieren“, sagte Humpe-Waßmuth und wies auf den Kunstflecken, der sich von einem zarten lokalen Pflänzchen zu einer Veranstaltung gemausert hat, die viele auswärtige Besucher nach Neumünster zieht.

Als Pfunde, mit denen die Stadt wuchern kann, nannte Humpe-Waßmuth auch das Museum Tuch + Technik, den Gerisch-Skulpturenpark, die Stadttöpferei, das Caspar-von-Saldern-Haus oder das Schleswig-Holstein Musik-Festival. Es hatte sich aus finanziellen Gründen zwar etwas rar gemacht, ist durch die Unterstützung der Hallenbetriebe aber wieder sehr präsent.

Der Fallada-Preis sei ein bundesweit beachteter Literaturpreis, sagte Humpe-Waßmuth. Besonders stolz ist er aber auf das Theaterstürmer-Projekt, das junge Leute wieder in Scharen ins Theater „kitzelt“.

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