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Unverhoffte Nachricht : Stammzellenspender für jungen Neumünsteraner gefunden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Michael Brandt (26) ist an Blutkrebs erkrankt. Noch vor einer geplanten Typisierungsaktion wurde ein Spender gefunden.

von
erstellt am 28.Okt.2015 | 10:15 Uhr

Neumünster | Als die Nachricht eintraf, war die Freude bei Michael Brandt, seiner Familie und seinen Freunden riesengroß: Für den 26-jährigen Neumünsteraner, der an Blutkrebs erkrankt ist (der Courier berichtete), konnte ein passender Stammzellspender gefunden werden – und das noch vor der geplanten Typisierungsaktion.

Um Michael Brandt zu helfen, hatten Familienangehörige und Freunde alle Hebel in Bewegung gesetzt und gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine Typisierungsaktion für den 7. November in der Theodor-Litt-Schule organisiert.

Michael Brandt hofft, dass möglichst viele Neumünsteraner an der Aktion teilnehmen, damit auch weiteren erkrankten Menschen geholfen werden kann. „Die Ungewissheit und das Hoffen waren für mich unerträglich. Ich hatte nun Glück im Unglück, doch es gibt noch so viele andere Patienten, die genauso dringend auf einen passenden Spender warten. Nur weil ein mir unbekannter Mensch dazu bereit ist, Stammzellen für mich zu spenden, habe ich die Chance, wieder gesund zu werden. Ich wünsche mir sehr, dass auch andere Betroffene eine Überlebenschance bekommen“, sagt er.

Die Typisierungsaktion findet am Sonnabend, 7. November, von 10 bis 15 Uhr in der Theodor-Litt-Schule, Parkstraße 12-18, statt. Mitmachen kann grundsätzlich jeder zwischen 17 und 55 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, das dann auf seine Gewebemerkmale untersucht wird. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion typisieren ließen, brauchen nicht erneut an der Registrierung teilnehmen.

Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet die DKMS vierzig Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist sie bei der Neugewinnung von Spendern auf Geldspenden angewiesen.

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