Stählerner Mönch weist Radwanderern den Weg in Trappenkamp

Der Entwurf für die in der Trappenkamper Kunstschmiede gefertigte Skulptur am Radfernweg Mönchsweg stammt von Gerald Tischler (rechts neben dem Mönch), der als Kunstschmied den Spuren seiner Eltern (hinten links) und seines Großvaters folgt.    Foto: Seiler
Der Entwurf für die in der Trappenkamper Kunstschmiede gefertigte Skulptur am Radfernweg Mönchsweg stammt von Gerald Tischler (rechts neben dem Mönch), der als Kunstschmied den Spuren seiner Eltern (hinten links) und seines Großvaters folgt. Foto: Seiler

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04. Mai 2013, 03:59 Uhr

Trappenkamp | Im vergangenen Jahr richtete die Gemeinde Trappenkamp eine Schutzhütte für Radwanderer an der Hermanstädter Straße/Ecke Kieler Straße ein, jetzt wurde ein Mönch-Kunstwerk aufgestellt. Die Gemeinde ist Gründungsmitglied im Verein Mönchsweg, der den neuen Radwanderweg quer durch Schleswig-Holstein bis nach Dänemark und Niedersachsen vorantreibt.

Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille begrüßt den Fernwanderweg für Radfahrer als Bereicherung der touristischen Angebote in der Gemeinde. Jetzt weist Radwanderern und Touristen auch ein stählerner Mönch an der Schutzhütte den Weg. Gemeinsam mit Dr. Klaus Westphal vom Regionalmanagement des Kreises Segeberg, dem Bürgermeister und weiteren Gästen enthüllte Künstler Gerald Tischler jetzt den eisernen Mönch, der als zweite Mönchsskulptur aus der Trappenkamper Kunstschmiede Tischler seinen Weg auf den Mönchsweg gefunden hat. Der Vorgänger der Trappenkamper Skulptur steht im schleswig-holsteinischen Oldenburg.

Aus einer sechs Millimeter dicken Stahlplatte dreht sich der mit dem Schneidbrenner freigeschnittene Mönch heraus. Darüber weisen symbolisch offene Kirchentüren auf die Kirchenrouten hin. Neben anderen Sehenswürdigkeiten laden allein 62 Kirchen an der Route ein.

Rund 3000 Euro haben die Trappenkamper Statue und die Aufstellung gekostet. 20 Prozent trägt Trappenkamp, den Rest der Verein Mönchsweg.

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