Trinkwasser : Stadtwerke können noch keine Entwarnung geben

Die nächsten Ergebnisse werden am Freitagnachmittag erwartet.
Die nächsten Ergebnisse werden am Freitagnachmittag erwartet.

Die Stadtwerke bleiben bei ihrer Abkochempfehlung für das Trinkwasser. Erste Proben waren jedoch bereits keimfrei.

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11. August 2016, 08:30 Uhr

Neumünster | Die Empfehlung der Stadtwerke (SWN), das Trinkwasser für geschwächte, kranke und ältere Bürger sowie für Säuglinge und Kleinkinder abzukochen, bleibt weiterhin bestehen. Die SWN konnten gestern noch keine offizielle Entwarnung geben, da noch weitere Wasserproben nötig sind. Mit neuen Ergebnissen wird morgen Nachmittag gerechnet.

Die ersten Proben nach der Abschaltung und dem Austausch der Luftfilteranlage am Dienstag (der Courier berichtet) hätten jedoch eine positive Entwicklung gezeigt. „Die bisher ausgewerteten Proben in Anlagen des Wasserwerks weisen keine Keime mehr auf. Das
lässt uns hoffen, wir müssen aber noch weitere Proben abwarten, bis wir endgültig Entwarnung für das Wasserwerk als vermutete Quelle geben können“, sagte SWN-Pressesprecher Nikolaus Schmidt.

Die Stadtwerke bleiben daher in Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt bei ihrer Abkochempfehlung für geschwächte, kranke und ältere Bürger sowie für Säuglinge und Kleinkinder. Auch für die Behandlung offener Wunden oder medizinische Zwecke soll das Wasser nicht benutzt werden. Nikolaus Schmidt betont, dass es sich um Keime handle, die nicht zwingend krankheitserregend und für gesunde Menschen nicht gefährlich seien.

Die ausgewechselte Luftfilteranlage wird nach Angaben der Stadtwerke derzeit desinfiziert, gereinigt und gespült und erst wieder in Betrieb genommen, wenn sie keimfrei ist. Momentan wird die Versorgung über eine zweite Anlage sichergestellt. „Die nächsten Ergebnisse mit einer neuen Bewertung erwarten wir am Freitagnachmittag“, so Nikolaus Schmidt. Bei Rückfragen können sich die Bürger mit den Stadtwerken unter Tel. 202  22  00 in Verbindung setzen. Informationen zum aktuellen Sachstand werden von den Stadtwerken auch im Internet und auf Facebook veröffentlicht.

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