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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2017 | 01:37 Uhr

Großflecken: : Stadtwerke für Baustart 2018

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

SWN wollen Fernwärme-Erneuerung mit Stadt enger abstimmen

von
erstellt am 08.Dez.2015 | 17:36 Uhr

Neumünster | Um die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Großfleckens nicht unnötig in die Länge zu ziehen, schlagen die Stadtwerke vor, den Baustart für die eigentliche Umgestaltung auf Anfang 2018 zu verschieben.

Nach dem bisherigen Zeitplan will die Stadt im nächsten Frühjahr zunächst mit den Kanal- und Leitungsarbeiten auf dem Großflecken beginnen, die dann voraussichtlich Anfang 2017 in die eigentliche Umgestaltung übergehen sollen.

Der Pferdefuß: Die Stadtwerke schaffen es bis dahin nicht, das neue Fernwärmenetz auf dem Großflecken durchzuplanen. Die SWN könnten also nicht zeitgleich mit der Stadt loslegen. Gegebenenfalls müsste der Großflecken in fünf oder sechs Jahren erneut aufgerissen werden – nur zwei oder drei Jahre nach seiner Neugestaltung (der Courier berichtete).

Im Bauausschuss hatte diese Aussicht in der vergangenen Woche für beträchtlichen Unmut gesorgt. Vor allem SPD und CDU drängen auf eine enge Abstimmung zwischen Stadt und Stadtwerken, um eine Baustelle nach der Baustelle möglichst zu vermeiden. Einstimmig forderte der Ausschuss die Stadt zu Nachverhandlungen mit den SWN auf.

SWN-Bereichsleiter Reenhard Gerdes, der die Modernisierung des Fernwärmenetzes bei den Stadtwerken verantwortet, warb gestern um Verständnis für die langwierigen Vorbereitungen: Für den Umbau der Fernwärme und deren Hausanschlüsse sei eine umfassende Detailplanung notwendig, da jeder Anschluss individuell geplant und umgebaut werden müsse. „Dieser Umbau ist in dem von der Stadt geplanten Zeitfenster technisch sinnvoll nicht umsetzbar“, sagte Gerdes. „In diesem Fall müssten wir dann die Straßendecke zu einem späteren Zeitpunkt erneut in Teilabschnitten aufreißen“, erklärte er. Das wiederum wäre für die Stadtwerke mit erheblichen Zusatzkosten verbunden. Gerdes rechnet mit einem Mehraufwand von 400  000 bis 500  000 Euro.

Ein Umbau des Großfleckens ohne mehrmaliges Aufreißen und ohne finanziellen Mehraufwand sei aus heutiger Sicht dann umsetzbar, wenn die Umgestaltungs-Baumaßnahmen 2018, also etwa anderthalb bis zwei Jahre später, beginnen würden, bietet Gerdes an. „Wir könnten dann die Anbindung des Großfleckens von der Plöner Straße in 2016 vornehmen und 2017 mit der Modernisierung des Großfleckens beginnen. Die Versorgung des Großfleckens mit Heizwasser wäre dann bis Ende 2018 hergestellt“, so Gerdes.

Die Stadtwerke seien zu intensiven Gesprächen mit der Stadt bereit, um eine optimale Lösung zu finden und alle möglichen Synergien auszuschöpfen.



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