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Gadeland : Stadtteilbeirat: Ortstermin an der Kurve

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beirat untersuchte das Verkehrsgeschehen an der Schönmörchenstraße

Ist die Verkehrssituation an der Kreuzung Kampstraße/Schönmörchenstraße gefährlich? Auf einem Ortstermin gingen am Donnerstagabend die Mitglieder des Stadtteilbeirats Gadeland dieser Frage nach. Außerdem inspizierten sie den Gehweg in der Kampstraße und brachten auf der anschließenden Sitzung die etwa 25 Zuhörer auf den neuesten Stand über die Initiative „Seniorengerechtes Wohnen im Stadtteil“.

Zum Ortstermin an der scharfen Kurve der Kampstraße, die in die Boostedter Straße mündet, kamen auch Vertreter der Stadt. Udo Wachholz, Fachdienstleiter öffentliche Sicherheit, stellte Stadtinspektor Hauke Kroll von der Verkehrsaufsicht als neuen Ansprechpartner vor. Der Stadtteilbeirat und der stellvertretende Leiter der Polizeistation Gadeland, Sven Evers, beobachteten über eine halbe Stunde lang die Verkehrssituation.

Tatsächlich ist der Einblick für Autofahrer, die von der Boostedter Straße aus in die Kampstraße einbiegen und nach links in die Schönmörchenstraße wollen, schwierig, da der Einblick in den Gegenverkehr in der scharfen Rechtskurve nur mit umsichtigem Fahren möglich ist. „Die fahren eher vorsichtig“, war das Urteil von Stadtteilvorsteher Dr. Volker Matthée.

Anwohner hatten sich beschwert, dass es zu brenzligen Situationen gekommen war. Vor Ort machten Waltraud und Günter Vijohl, seit 38 Jahren Anlieger, ihrem Unmut Luft. Ihre Beobachtung: „Die nageln hier abends einfach durch.“ Auch die 200 Meter entfernte Linkskurve in der Kampstraße sei „lebensgefährlich“. Nach kurzem Beraten wurde ein Eckspiegel als nicht sinnvoll gesehen. Matthée: „Die tasten sich ganz langsam vor.“

Der zweite Ortstermin galt dem Zustand des Gehweges in der Kampstraße Höhe Elsterweg. Anwohner hatten darauf hingewiesen, dass die Wurzeln der Kastanien den Verkehr für Kinderwagen und Rollatoren erschwerten. Da Baumschutz genau wie das Verlegen eines neuen Geh- und Radwegs zu viel Geld kosten würde, war die Alternative klar: Es wurde beschlossen, einen Fachmann im Grünflächenamt zum Kappen der Baumwurzeln zu befragen und außerdem die Frage der finanziellen Beteiligung von Anliegern bei eventuellen Maßnahmen zu klären.

Beim Dauerbrenner seniorengerechtes Wohnen im Stadtteil gab es keine großen Fortschritte zu verkünden. Bei einer Fläche neben dem Lüttmoorkamp ist die Lärmsituation ungeklärt. „Einen Standort im Kerngebiet können wir uns abschminken“, meinte Alexandra Mallon (SPD). Matthée versicherte, „allen Einzelhinweisen nachzugehen“ und mit Stadtplaner Bernd Heilmann mögliche Flächenreserven zu erforschen.

Einstimmig wurde Heinz Fieroh (70) als Gadelander Kandidat für den Seniorenbeirat benannt. „Es ist nur eine Liste“, betonte Matthée. Die Wahl des Seniorenbeirats liege in den Händen der Ratsversammlung.

Positiv aufgenommen wurde die Bewerbung von Brigitte Weigelt (63), Bankerin im Ruhestand und langjährige Gadelanderin, für diesen Posten. Matthée: „Wir haben jemanden hinzugewonnen.“

 

 

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erstellt am 21.Sep.2013 | 08:15 Uhr

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