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Stadtteilbeirat lobt Spielplatz-Pläne der Verwaltung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ideen für die Innenstadt stießen auf Zustimmung / Neue Sitzbänke werden auf Wunsch des Seniorenbeirats mit Armlehnen nachgerüstet

von
erstellt am 14.Apr.2016 | 11:28 Uhr

Das Angebot kann zweifellos als dürftig bezeichnet werden: Eine Seilbahn, eine Nestschaukel und eine Hangrutsche stehen Kindern aktuell auf dem Spielplatz an der Riemenschneiderstraße zur Verfügung. Doch das soll sich in naher Zukunft ändern. Die Stadt plant, zentrale Spielplätze in der Innenstadt wieder deutlich attraktiver zu machen (der Courier berichtete). Erste Ideen für den Spiel- und Bolzplatz an der Riemenschneiderstraße und den Spielraum im Bereich zwischen Mühlenhof und Tivoli stellte Heiner Feilke vom Fachdienst Grünflächen am Mittwochabend im Stadtteilbeirat Stadtmitte vor.

„Der Spielplatz an der Riemenschneiderstraße hat durch den Abbau von Spielgeräten in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren. Menschen, die in die Innenstadt ziehen wollen, achten darauf durchaus“, sagte Feilke. Die Stadtplaner sehen eine zentrale Spielkombination für Kinder und Jugendliche vor, die optisch einer Art „Turm mit Raumschiff“ entspricht. Für Kleinkinder, die an der Riemenschneiderstraße überhaupt keine Spielgelegenheiten finden, ist ebenfalls eine neue Spielkombination geplant. Die Kosten liegen bei 85  000 Euro, eine Umsetzung ist noch vor den Sommerferien vorgesehen.

Im Bereich zwischen Mühlenhof und Tivoli sind die Planungen noch nicht so weit fortgeschritten. „Der Bedarf an Spielflächen ist in diesem Bereich sehr hoch, und wir überlegen, wie wir die beiden Bereiche besser vernetzen können“, sagte Feilke. Die Erweiterung des Angebotes soll auch dazu dienen, Konflikte im Rahmen der Nutzung des Sportplatzes an der Mühlenhofschule als Spielfläche zu entschärfen. Der Platz ist täglich von 15 bis 18 Uhr für Kinder und Jugendliche geöffnet.

Die Kosten für die Neugestaltung der Spielbereiche liegen bei rund 90  000 Euro, mit einer Umsetzung ist frühestens 2017 zu rechnen. Im Beirat stießen die Vorschläge auf Zustimmung: „Das scheint alles sehr gut durchdacht zu sein“, lobte Stadtteilvorsteherin Antje Klein (SPD).

Ebenfalls vorgestellt wurden auf der Beiratssitzung die neuen Sitzbänke, die im Stadtbereich aufgestellt werden sollen (der Courier berichtete). Wie Heiner Feilke mitteilte, werden die Sitzgelegenheiten auf Wunsch des Seniorenbeirats mit Armlehnen nachgerüstet. Antje Klein nahm das mit Freude zur Kenntnis: „Es ist gut, dass sich die Bänke nachrüsten lassen, und es ist gut, dass diese Planungen mit dem Seniorenbeirat abgestimmt wurden. Denn das sind die Fachleute, die sich in diesem Bereich am besten auskennen.“

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