Rembrandtstrasse : Stadtteilbeirat fordert ein Parkverbot

Weil die Ecke Rembrandtstraße/Dürerstraße oft zugeparkt ist, kommen Autos hier nur schwer durch. Stadtteilvorsteher Uwe Holtz (Foto) und der Stadtteilbeirat fordern jetzt, dass die Stadt dagegen etwas unternimmt.
Weil die Ecke Rembrandtstraße/Dürerstraße oft zugeparkt ist, kommen Autos hier nur schwer durch. Stadtteilvorsteher Uwe Holtz (Foto) und der Stadtteilbeirat fordern jetzt, dass die Stadt dagegen etwas unternimmt.

Der Bolzplatz am Ruthenberger Markt soll nicht bebaut werden.

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17. Oktober 2014, 12:00 Uhr

Neumünster | Trotz der Herbstferien fanden sich am Mittwoch 30 Besucher zur Stadtteilbeiratssitzung in Brachenfeld/Ruthenberg ein. Stadtplaner Bernd Heilmann und Bianca Rohwer von der Stadtverwaltung informierten im Gemeinderaum über die Pläne der Stadt, ein bislang freies Areal zwischen Ruthenberger Markt und Schadowstraße für die Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern einzurichten.

Dafür müsste der Bebauungsplan 88 Ruthenberg erneut geändert werden. Das Thema wurde im Sommer auch schon im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss behandelt. Allerdings ist der Stadtteilbeirat mit den Plänen so nicht einverstanden.

Er formulierte einen Antrag an die Stadtplaner und die politischen Gremien. Danach soll eine bislang als Bolzplatz genutzte Wiese gegenüber der Kita Ruthenberger Rasselbande aus dem B-Plangebiet herausgenommen werden. Diese freie Grünfläche soll als Begegnungsfläche oder Spielplatz für Jung und Alt erhalten werden. Gestaltet werden solle sie gemeinsam mit den Bürgern im Stadtteil, sagte der Stadtteilvorsteher Uwe Holtz. Der Beiratsvorsitzende nannte auch eine Idee für eine kostengünstige Lösung. Da der Spielplatz an der Slevogtstraße nicht angenommen werde, könne man dort doch die Spielgeräte abbauen und auf der neuen Begegnungsfläche verwenden. „Das spart Geld“, sagte Uwe Holtz.

Zweites großes Thema im Stadtteilbeirat war das Parkchaos an der Rembrandtstraße/Dürerstraße. „Hier ist oft alles dichtgeparkt“, sagte Holtz. Das führe immer wieder zu gefährlichen Situationen. Der Stadtteilbeirat fordert deshalb, dass die Stadt hier Parkverbotsschilder aufstellt.

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