Stadtplanung : Stadtteil Faldera soll weiter wachsen

So etwa stellen sich die Planer  das neue Wohngebiet in Faldera vor. Auf den bislang als Pferdekoppel und Wiesen genutzten Flächen sollen bis zu 50 Einfamilienhäuser Platz finden. Zur Orientierung: Oben im Bild ist die Wasbeker Straße zu erkennen, unten links liegt der Bolzplatz (dunkelgrün) am Ende der Fritz-Klatt-Straße. Die Zeichnung ist ein Entwurf und nicht die endgültige Planung.
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So etwa stellen sich die Planer das neue Wohngebiet in Faldera vor. Auf den bislang als Pferdekoppel und Wiesen genutzten Flächen sollen bis zu 50 Einfamilienhäuser Platz finden. Zur Orientierung: Oben im Bild ist die Wasbeker Straße zu erkennen. Die Zeichnung ist ein Entwurf und nicht die endgültige Planung.

Die Stadt plant an der Wasbeker Straße ein neues Baugebiet für Einfamilienhäuser. Privater Investor will knapp 50 Grundstücke vermarkten.

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14. Juli 2015, 05:00 Uhr

Neumünster | Neue Chance für potenzielle Bauherren: Die Stadt will am westlichen Stadtrand in Faldera ein neues Wohngebiet ausweisen. Es soll südlich der Wasbeker Straße im hinteren Bereich der bestehenden Bebauung entstehen, etwa auf Höhe von Freesen-Center und Lebensmittelinstitut. Mit Hilfe eines privaten Investors soll hier das Wohngebiet am Schwarzen Weg/ Fritz-Klatt-Straße bis zur Wasbeker Straße fortgesetzt werden.

Auf dem bislang landwirtschaftlich oder als Pferdekoppel genutzten Areal zwischen den Kleingartenanlagen Heinrich Förster und Glückauf will der Investor rund 50 Baugrundstücke zwischen 600 und 900 Quadratmetern Größe für Ein- und Zweifamilienhäuser vermarkten. Das Gelände ist bereits im Besitz der Firma aus Itzehoe.

„Wir begrüßen diese Kooperation mit dem privaten Entwickler, da die Stadt selbst bis auf weiteres keine Bevorratung von Baugrundstücken mehr betreiben darf“, sagte Stadtplaner Bernd Heilmann gestern über die Zusammenarbeit.

Um die planerischen Auflagen der Stadt durchzusetzen, will sie einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor schließen. So soll unter anderem ein Schallschutzgutachten klären, wie stark die künftige Bebauung gegen den Verkehrslärm der Wasbeker Straße abgeschirmt werden muss. Planungs- und Gutachterkosten werden vom Investor getragen.

Auf einem an die Wasbeker Straße grenzenden Grundstück will der Investor ein oder zwei Musterhäuser bauen, die später in reguläre Wohnhäuser umgewandelt werden sollen. Der Verkauf der Grundstücke soll aber nicht mit einer Bindung an einen Bauträger verknüpft werden, versichert die Stadtverwaltung.

Erschlossen wird das neue Wohngebiet über die Wasbeker Straße. Dafür wird die Fritz-Klatt-Straße, die bislang als Sackgasse vor der Wiese endet, in einer Schleife bis an die Wasbeker Straße weitergezogen, bis sie voraussichtlich etwa gegenüber der Hausnummer 294 einmündet. Die Erschließung soll dabei so ausgelegt werden, dass eine künftige Erweiterung des Wohngebietes nach Osten (Heinrich-Förster-Kolonie) oder Westen (Glückauf) ohne größere Umbauten im Straßennetz möglich bleibt. Die bestehenden Rad- und Fußwege sollen erhalten bleiben, besonders der Verbindungsweg, der hinter dem Bolzplatz an der Fritz-Klatt-Straße entlang der Gartenkolonie Glückauf bis zur Wasbeker Straße führt.

Für die neuen Wohnbaupläne der Stadt hatte der Bauausschuss bereits in seiner Sitzung vor einer Woche grundsätzlich grünes Licht gegeben. Damit ist das Bauleitverfahren für den neuen Bebauungsplan in Gang gesetzt.

In einer gemeinsamen Sitzung der beiden Stadtteilbeiräte Böcklersiedlung-Bugenhagen und Faldera sollen die Pläne demnächst den Bürgern vor Ort vorgestellt werden.

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