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Festival „Badaboom“ : Stadt wird zur Musikmeile

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

52 Formationen und zehn Spielorte: Am 6. September findet in der Innenstadt das sechste Straßenmusikfestival „Badaboom“ statt.

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erstellt am 28.Aug.2014 | 07:00 Uhr

Neumünster | Vorhang auf für „Badaboom“: Am 6. September wird sich die Innenstadt zwischen 11 und 17 Uhr in eine große Musikmeile verwandeln. 52 Bands, Solisten und Chöre werden ihr Publikum bei der sechsten Auflage des Straßenmusikfestivals an zehn Spielorten unterhalten – von der Lütjenstraße über den Großflecken bis zur Klosterinsel. Gestrichen wurden die Standorte am Bahnhof, vor der Brücke und dem Lokal Tresen Total.

Trotz langjähriger Erfahrung kommt bei den Organisatoren Stefan Back, Arne Gloe, Jens Sauerbrey und Marco Ramforth keine Routine auf. In diesem Jahr mussten sie sich einer besonderen Herausforderung stellen. Nur einen Tag nach dem Festival veranstaltet Radio Schleswig-Holstein den R.SH-Kindertag auf dem Großflecken. Die Aufbauarbeiten für die Großveranstaltung haben auch Auswirkungen auf „Badaboom“. „Als wir Ende April davon erfuhren, hatten wir die Organisation bereits abgeschlossen – und konnten direkt wieder von vorn beginnen“, sagt Sauerbrey.

Für einen kurzen Moment stand das Festival auf der Kippe. Ein Gespräch mit der Stadt brachte dann die Wende. „Die Stadtverwaltung hatte Wind davon bekommen, dass wir darüber nachdachten, das Festival abzusagen und bot uns ihre Hilfe an“, sagt Sauerbrey.

Das Resultat aus den Gesprächen war für die Organisatoren zufriedenstellend. Zum einen wird die Stadt selbst zum Akteur der Veranstaltung, indem sie die Verpflegung für die Musiker organisiert. Zum anderen wird die Innenstadt am Tag des Festivals für den Verkehr eingeschränkt – genau wie beim Verkehrsversuch im Juli vergangenen Jahres.

Dass sich das als sinnvoll erweisen könnte, verdeutlicht die erwartete Besucherzahl. Erstmalig haben die Organisatoren das Festival über die Grenzen Neumünsters hinweg beworben. „2013 lagen wir bei rund 10 000 Besuchern. Jetzt rechnen wir mit bis zu 30 000“, schätzt Back.

Und noch etwas ist neu: Aufgrund der Insolvenz des Restaurants Vivano wird die Aftershow-Party diesmal im Kulturzentrum KDW am Waschpohl stattfinden.

Wer das Festival ehrenamtlich als Künstlerbetreuer unterstützen möchte, kann sich unter Tel. 95 22 21 bei der Musikschule melden.

Im Internet: www.ba-da-boom.de

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