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Holsteinischer Courier

13. Dezember 2017 | 02:47 Uhr

Stadt will von Olympischen Spielen profitieren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 12.Feb.2015 | 13:28 Uhr

Die Arbeitsgemeinschaft (Arge) der Hamburg-Randkreise, zu denen auch Neumünster gehört, unterstützt die Hansestadt bei ihrer Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024. Neben Hamburg selbst könnten auch die Menschen in den Kreisen und kreisfreien Städten im schleswig-holsteinischen Teil der Metropolregion Hamburg von einer Austragung profitieren, sagt Rainer Schwark von der Arge.

Diese Chance sieht auch Neumünsters Stadtsprecher Stephan Beitz: „Es ist natürlich illusorisch, dass wir Wettkämpfe in die Stadt ziehen werden, obwohl wir als Pferdestadt beim Thema Reiten ja ganz vorne mit dabei sind. Aber das wäre sicherlich ein wenig vermessen. Dennoch haben die Olympischen Spiele eine große Strahlkraft. Wenn eventuell auch Kiel und Lübeck mit ins Boot geholt werden, liegt Neumünster als Stadt genau dazwischen.“ Beide Städte bewerben sich um die Austragung der Segelregatten.

Beitz erhofft sich vor allem Vorteile in Bezug auf die Auslastung der Hotels in der Stadt: „Betten stehen in Hamburg schließlich nicht unendlich zur Verfügung.“

Auch Ute Spieler, Leiterin des Fachdienstes Stadtplanung und Stadtentwicklung, hofft auf eine Entscheidung zugunsten Hamburgs. „Wir sehen in diesem Fall deutliche wirtschaftliche Impulse, auch für Neumünster, und wir hoffen, dass die Besucher der Olympischen Spiele auch unsere wunderschöne Stadt entdecken. Neumünster ist als Ausflugsziel eine wunderbare Alternative. Es wäre schön, wenn wir von den
vielen Olympia-Gästen auch
ein Häppchen abbekommen würden. Denn jeder Besucher, der in Hamburg landet, ist auch ein potenzieller Tagesgast für Neumünster“, sagt sie überzeugt.

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