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Stadtplanung : Stadt will Spielplätze in der Innenstadt aufmöbeln

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Tivoli, Riemenschneiderstraße und Lessingstraße sollen für 240 000 Euro wieder attraktiver werden

von
erstellt am 08.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Neumünster | Gute Nachricht für Kinder, Jugendliche und junge Eltern: Die Stadt will zentrale innenstadtnahe Spielplätze möglichst noch in diesem Sommer kräftig aufpolieren. Für rund 240 000 Euro sollen die Spielbereiche entlang der Schwale zwischen Schützenstraße und Tivoli, an der Lessingstraße und an der Riemenschneiderstraße mit neuen Spielgeräten und Anlagen nachgerüstet – oder auch völlig neu aufgebaut werden.

Mit entsprechenden Plänen geht der Fachdienst Grünflächen jetzt in den Bauausschuss, der die Ausgaben noch absegnen muss. Alle drei Spielplätze spielen nach Auskunft der Stadt für die Wohnqualität im Umfeld eine gewichtige Rolle und werden besonders stark frequentiert. Allerdings musste die Stadt in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe in die Jahre gekommener Spielgeräte demontieren, weil sie nicht mehr sicher waren.

Neue Spielideen wollen die Planer unter anderem am Spielplatz in der Lessingstraße ausprobieren. Hier ist unter anderem ein etwa 170 Meter langer asphaltierter Rundparcours für junge Inliner und Skateboarder vorgesehen, der den neu gestalteten Spielplatz mit Kleinkindbereich und Liegewiese umschließen soll.

Im Bereich zwischen Schützenstraße und Tivoli soll die Runderneuerung mit neuen Geräten auch helfen, Konflikte zwischen jüngeren Kindern und älteren Jugendlichen zu entschärfen. Der Bereich in der Nähe der Mühlenhofschule gilt auch als beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Der Sportplatz der Mühlenhofschule wird von den Jugendlichen gern angenommen, steht ihnen aber werktags nur von 15 bis 18 Uhr zur Verfügung.

Auch Neumünsters einzige „überdachte“ Skateranlage unter der Max-Johannsen-Brücke an der Kieler Straße sollte nach den Vorschlägen der Stadtplaner neu belebt werden. Die bei Jugendlichen beliebte Anlage war im vergangenen Herbst komplett geräumt worden, weil die Rampen und Auffahrten nicht mehr ohne Unfallgefahren befahren werden konnten. „Wir möchten die Anlage gerne so wieder herstellen, wie sie war“, sagte gestern Thomas Zang vom Fachdienst Grünflächen. Zur Überbrückung soll es für die Fans der schnellen Bretter zunächst eine Halfpipe geben. Mittelfristig sollten aber Skategeräte aus Beton aufgestellt werden, wie sie sich etwa bereits am Roschdohler Weg bewährt haben, schlagen die Planer vor. Die Betonanlagen haben sich danach als wesentlich haltbarer erwiesen und erfordern weniger Unterhaltungsaufwand. Geschätzte Kosten für die Wiederherstellung der Skate-Anlagen in Betonversion: etwa 75 000 Euro. Auch hier will die Stadt möglichst noch 2016 aktiv werden.

 

 

Nur jeder zweite geprüfte Spielplatz bekam ein „gut“

Um auch jüngsten und jungen Neumünsteranern akzeptable Freizeitangebote unterbreiten zu können ,  stellt die Stadt in regelmäßigen Abständen die Spielplatzanlagen in der Stadt auf den Prüfstand. Insgesamt listet die Stadt derzeit 78  stadteigene Spiel- und Bolzplätze auf öffentlichem Grund auf.   53 Plätze hat sie in jüngerer Zeit inspiziert, aber nur 27 von ihnen wurden dabei  als „gut“ bewertet. Auf weiteren 17 Plätzen hielten die internen Prüfer den Zustand von Platzanlage und Spielgeräten  für   befriedigend (Note: „mittel“).  Auf vier inspizierten Plätzen wurde die Ausstattung als unzureichend eingestuft: Zu ihnen gehört der Spielplatz am Meisenweg in Faldera, der  Spielplatz am Haart, der Spielplatz  am Caspar-von-Saldern-Haus und  der Spiel- und Bolzplatz auf dem Gelände der ehemaligen Sickkaserne. Der Spielplatz am Meisenweg soll – wie die Spielplätze Tivoli, Riemenschneiderstraße und Lesssingstraße (siehe nebenstehenden Text) – noch in diesem Jahr  aufgewertet werden. Die komplette Liste wird am 21. April im Bauausschuss vorgestellt.

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