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Stadt will neue Stelle für vorbeugenden Kinderschutz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt will dem Schutz von Kindern mehr Aufmerksamkeit widmen. Dazu soll im Fachdienst Frühkindliche Bildung eine halbe Stelle für eine zusätzliche Fachkraft geschaffen werden, die die Überwachung und Einhaltung des Kindeswohls sicherstellen soll. Beim Verdacht der Kindeswohlgefährdung soll es künftig ein festes Verfahren geben, das für alle Beteiligten etwa in Kitas und Jugendeinrichtungen verpflichtend ist.

Für die neue Halbtagsstelle veranschlagt die Verwaltung Kosten von rund 66 000 Euro pro Jahr. Als erstes wird sich der Jugendhilfeausschuss am Donnerstag, 9. Februar, mit den Plänen befassen. Das letzte Wort hat die Ratsversammlung in ihrer Sitzung am 14. Februar.

Die neue Fachkraft soll dabei insbesondere die Fortbildung der Kita-Mitarbeiter bei diesem sensiblen Thema koordinieren. Die Praxis zeige die Notwendigkeit, dass die Mitarbeiter in den Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege regelmäßig in der Anwendung dieser Verfahren unterwiesen und für die Indikatoren für die Kindeswohlgefährdung sensibilisiert werden müssten, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

Außerdem wird sich der Jugendhilfeausschuss mit dem Standort für den geplanten Neubau der Kita Gartenstadt befassen. Die Verwaltung hat dafür zwei alternative Standorte – an der Carlstraße neben der Kreuzkirche und die Grünfläche neben der bestehenden Kita Am neuen Kamp / Virchowstraße – vorgeschlagen. Der Hauptausschuss hatte sich bereits Ende Januar für den Standort Am neuen Kamp ausgesprochen.

Der Jugendhilfeausschuss tagt am 9. Februar, um 18 Uhr in den Räumen des Vereins „Openhaart“ an der Slevogtstraße 31.

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erstellt am 06.Feb.2017 | 13:07 Uhr

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