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Wittorf : Stadt will Bürger für Knickpflege gewinnen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Stadtplaner räumt Missverständnisse um Radweg aus

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Neumünster | Die Verkehrsteilnehmer, die auf der Wittorfer Straße/Lindenstraße unterwegs sind, müssen auch in Zukunft gut aufpassen. Die veränderte Radverkehrsführung ändert daran nichts. Das wurde jetzt in der Sitzung des Stadtteilbeirats am Donnerstagabend im Haus an der Stör deutlich.

Auf Mühlenstraße und Lindenstraße gibt es künftig Abschnitte, in denen der Radfahrer wählen kann, ob er den Radweg benutzten möchte oder nicht. Er kann auch auf der Fahrbahn radeln. In anderen Abschnitten wird er durch entsprechende Verkehrszeichen dagegen gezwungen, den Radweg zu benutzen, will er nicht ein Ordnungsgeld riskieren. Die unterschiedliche Handhabung der Radwegführung hatte in den vergangen Tagen für Diskussionen in Wittorf gesorgt. Radfahrer seien über Gebühr gefährdet, hieß es.

Verkehrsplaner Michael Köwer warb vor rund 40 Besuchern um Verständnis für die Verkehrsführung. Einige Missverständnisse im Umgang mit dem Radwegen konnte er ausräumen. „Wir müssen jetzt mal sehen, wie die neue Regelung wirkt“, sagte die Stadtteilvorsteherin Sabine Krebs.

Zweites großes Thema war das neue Knickschutzprogramm. Mit der neuen Biotopverordnung, die das Land 2013 verabschiedet hat, wird die Stadt aufgefordert, ein Knickschutzprogramm für ihre 350 Kilometer langen innerstädtischen Knicks aufzustellen. Die Stadt stehe noch ganz am Anfang ihrer Planungen, unterstrich Ute Obel von der Stadt. Nach den Vorstellungen der Verwaltung soll das neue Konzept zunächst beispielhaft in Wittorf umgesetzt werden. Das unter dem Motto „Den Knick im Blick“ stehende Programm möchte Bürger (nicht nur) mit Fördergeld für eine bessere Knickpflege gewinnen. Sabine Krebs regte an, einen „Knick des Jahres“ zu küren.


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