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Verkehrsversuch : Stadt verzichtet auf Hilfspolizisten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Verwaltungsvorstand verweist auf Sicherheitsbedenken und hohe Kosten

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 16:41 Uhr

Der Verwaltungsvorstand der Stadt mit Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras und den Stadträten Günter Humpe-Waßmuth und Oliver Dörflinger hat jetzt entschieden, im Rahmen des Verkehrsversuchs Großflecken keine Hilfspolizisten zur Verkehrsüberwachung einzusetzen. Das Innenministerium hatte hierfür bereits grünes Licht gegeben, der Personalrat der Stadt sein Veto eingelegt.

Damit bleibt es dabei, dass die sechs städtischen Politessen Verkehrssünder auf dem Großflecken zwar aufschreiben, nicht aber in den fließenden Verkehr eingreifen. Der Einsatz als Hilfsbeamte würde die ungeschützten Mitarbeiter der Stadt gefährden, begründete Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras die Ablehnung. Darüber hinaus entstünden zwangsweise häufiger Staus, „was die Bürger sicherlich nicht positiv sehen würden“, sagte der Verwaltungschef.

Auch die hohen Kosten für zusätzliche Sicherheitsausstattung, Ausbildung und die praktische Umsetzung der Anhaltekontrollen hätten gegen den Einsatz der Politessen als Hilfspolizisten gesprochen, stellte die Verwaltung gestern klar.

Die städtischen Verkehrsüberwachungskräfte werden somit weiterhin in Dreierteams ohne Eingriff in den Straßenverkehr die Verkehrssünder aufschreiben und Verfahren zu Ordnungswidrigkeiten einleiten.

Seit dem 5. August wurden mittlerweile 818 Verwarngelder für Verkehrsverstöße im Zusammenhang mit dem Verkehrsversuch auf dem Großflecken ausgesprochen. Der Personalrat der Stadt begrüßte gestern die Entscheidung des Verwaltungsvorstandes.

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