Stadt trauert um Fallada-Preisträger Wolfgang Herrndorf

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29. August 2013, 00:33 Uhr

Mit Bestürzung hat die Stadt gestern auf den Tod des Berliner Schriftstellers Wolfgang Herrndorf reagiert: „Die Stadt trauert um Wolfgang Herrndorf. Er hatte einen brillanten Schreibstil und verstand es, die Leser mitzureißen“, sagte Kulturdezernent Günter Humpe-Waßmuth. Für seinen temporeichen Jugendroman „Tschik“ war der Zeichner und Autor im vergangenen Jahr mit dem Hans-Fallada-Preis der Stadt ausgezeichnet worden. Wegen seiner schweren Erkrankung konnte er damals bereits den Preis nicht mehr persönlich entgegennehmen. Herrndorf war in der Nacht zum Dienstag an den Folgen der Krankheit verstorben. Er wurde 48 Jahre alt. „Die Stadt wird Wolfgang Herrndorf ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie“, sagte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras.

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