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Neues Faltblatt : Stadt stellt Route zur Industriekultur vor

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Informationen über 25 Industriedenkmäler liegen ab sofort im Museum und in der Tourist-Information aus. Es gibt zwei Veranstaltungen zum Tag der Industriekultur.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2015 | 07:30 Uhr

Neumünster | Vor zwei Jahren liefen die ersten „Tage der Industriekultur“ in Neumünster mit knapp 30 Teilnehmern eher schleppend, diesmal erhoffen sich die Veranstalter von der Stadt und aus der Metropolregion Hamburg mehr Interesse. Am Wochenende 3. und 4. Oktober werden wieder zwei Veranstaltungen angeboten. Passend dazu stellten Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras, Ute Spieler und Arne Lewandowski von der Stadtplanung, Stadtführerin Urte Grode und Marion Köhler von der Metropolregion Hamburg gestern die „Route der Industriekultur“ in Neumünster vor. Auf der Strecke liegen 25 Stationen der Industriegeschichte in der Stadt.

Dazu gehören unter anderem die ehemaligen Tuchfabriken Julius Bartram und Christian Friedrich Köster, die Lederfabriken Hermann G. Schmid, Emil Köster und Adler & Oppenheimer, aber auch die Holsten-Brauerei, die St. Maria-St. Vicelin-Kirche, die Papierfabrik oder Rencks Park. Das entsprechende Faltblatt mit Erklärungen liegt ab sofort kostenfrei im Museum Tuch + Technik sowie bei der Tourist-Information auf dem Großflecken aus. „Es gibt ja bereits die Stadtpunkte-Route, die über die Geschichte der Stadt informiert und sehr erfolgreich angenommen wird. Das ist die meist genommene Broschüre der Stadt überhaupt. Daran soll nun die neue Route anknüpfen“, sagte der Tourismusbeauftragte der Stadt, Arne Lewandowski, gestern bei der Vorstellung in den Holstenhallen. Erstellt wurde das Faltblatt in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbeauftragten Christiane Wilbrandt. „Neumünster ist die erste Stadt in der Metropolregion Hamburg, die so etwas auf die Beine gestellt hat“, lobte Marion Köhler, die Sprecherin der Metropolregion.

Der Zusammenschluss aus etwa 1000 Orten sowie 19 Landkreisen und kreisfreien Städten in vier Bundesländern, dem auch Neumünster angehört, veranstaltet am 3. und 4. Oktober zum dritten Mal die „Tage der Industriekultur“. Am Sonnabend, 3. Oktober, um 14 Uhr findet ein Spaziergang zur Tuchindustrie von der Klosterinsel zur Kieler Brücke sowie zum Wohnhaus der Familie Renck am Großflecken statt. Treffpunkt ist die Klosterinsel. Am Sonntag, 4. Oktober, bietet Urte Grode einen Rundgang an der Schwale und am Teich unter dem Motto „Baden, Textilien, Bier – Wasser in Neumünster“ an. Er beginnt im Museum Tuch + Technik am Kleinflecken. Die Stadtführerin erklärt dabei, wo und wie das Wasser in Neumünster früher gebraucht wurde. Die Teilnahme kostet 4 Euro inklusive Museumseintritt. Mehr Informationen gibt es auch unter www.tagederindustriekultur-hamburg.de im Netz. Dort sind alle rund 300 Veranstaltungen in der Metropolregion aufgeführt.

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