Max-Johannsen-Brücke: : Stadt soll Anlieger vor Lärm schützen

Anlieger an der Auffahrt zur Max-Johannsen-Brücke beklagen sich seit langem über den zunehmenden Lärm. Die Stadt soll jetzt Schritte prüfen, wie sie die Bewohner besser schützen kann.
Anlieger an der Auffahrt zur Max-Johannsen-Brücke beklagen sich seit langem über den zunehmenden Lärm. Die Stadt soll jetzt Schritte prüfen, wie sie die Bewohner besser schützen kann.

Bauausschuss unterstützt Forderung aus dem Stadtteilbeirat Tungendorf

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04. Dezember 2015, 18:32 Uhr

Neumünster | Die lärmgeplagten Anwohner an der Auffahrt zur Max-Johannsen-Brücke bekommen Rückendeckung aus der Politik. Einstimmig forderte der Bauausschuss die Stadt auf, umgehend ein Konzept zur Eindämmung des Verkehrslärms vorzulegen, der von der Bahn oder von der Brücke auf die anliegenden Wohngebiete abstrahlt.

Der Ausschuss folgt damit einer Bitte aus dem Stadtteilbeirat Tungendorf, der sich seit Jahresmitte entsprechenden Anliegerbeschwerden insbesondere aus den Straßen Heidackerskamp und Am Stadtrand annimmt. Die Stadt hatte gegenüber dem Beirat zwar eingeräumt, dass der Lärm in den vergangenen Jahren nachweislich zugenommen hat und auch Grenzwerte für Wohngebiete verletzt werden, fühlte sich aber letztlich nicht zuständig und verwies auf Bahn und den Bund, der für die Brücke verantwortlich zeichne. Schallschutz allein an den Zufahrten zur Brücke sei jedoch sinnlos, solange nicht auch die Brücke selbst abgeschirmt werde, hieß es dazu aus der Bauverwaltung.

Der Ausschuss sah das anders: Die Stadt soll Maßnahmen vorschlagen, die geeignet sind, die Grenzwerte einzuhalten, und auch gleich die Kosten berechnen sowie einen Zeitplan zur Umsetzung ausarbeiten.

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