Stadt regelt Kita-Gebühren neu

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02. Februar 2015, 13:00 Uhr

Die Stadt will die Kosten für die Betreuung von Kita-Kindern neu verteilen. Künftig sollen die Gebühren für die Eltern unter anderem nach deren Einkommen gestaffelt werden. Ein entsprechender Satzungsentwurf soll heute Abend im Jugendhilfeausschuss der Stadt vorgestellt und beraten werden.

Danach müssen sich in Zukunft vor allem besser verdienende Eltern auf leicht höhere Gebühren einstellen, während es in den unteren Einkommensschichten Entlastungen geben soll. Insgesamt soll sich der Elternanteil an den Gesamtkosten der Betreuung aber kaum verändern (der Courier berichtete). Etwa 12 Prozent der Kosten werden nach der neuen Satzung auf die Eltern umgelegt.

Auf Mehrkosten müssen sich dagegen alle Eltern einstellen, deren Kinder in der Kita auch zu Mittag essen. Der derzeitige monatliche Beitragssatz von 41 Euro soll auf 50 Euro angehoben werden. Das soll vor allem einer besseren Qualität der Mahlzeiten zu Gute kommen.

Der Jugendhilfeausschuss tagt heute bereits ab 18 Uhr zunächst gemeinsam mit dem Schulausschuss im Neuen Rathaus, Raum 2.5. Voraussichtlich ab 18.30 Uhr tagt der Jugendhilfeausschuss dann am selben Ort allein weiter. Beide Ausschusssitzungen im Rathaus sind öffentlich.

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