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Stadt muss 628 000 Euro Umsatzsteuer nachzahlen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wie schon 2012 soll die Stadt erneut eine saftige Umsatzsteuernachzahlung von 628  000 Euro ans Finanzamt Kiel-Nord abführen – für sogenannte Verlustausgleichszahlungen an die „Holstenhallen Neumünster GmbH“ in den Jahren 2012 und 2013. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag legte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras im Hauptausschuss vor.

Der Hintergrund ist kompliziert. Seit der Umwandlung der Hallenbetriebe (Holsten- und Stadthalle) vom Eigenbetrieb in eine städtische GmbH im Jahr 1996 gleicht die Stadt die Verluste aus. Bereits rund 1,37 Millionen Euro zahlten Hallenbetriebe und Stadt 2012 für die Jahre 2006 bis 2011 nach – und erhielten nach einem Widerspruch alles in vollem Umfang zurück.

Auch dieses Mal ist bereits Widerspruch eingelegt. „Allerdings sind wir verpflichtet, die Steuern erstmal zu zahlen“, so Tauras. Die Deckung erfolgt durch höhere Gewinne bei der Gewerbesteuer. „Wir sollten das Thema mal bis zum obersten Finanzgerichtshof ausprozessieren. So geht es ja nicht weiter“, sagte der SPD-Fraktionschef und Hallenbetriebe-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Döring. Weiterer Bericht auf Seite 8

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erstellt am 03.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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