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Holsteinischer Courier

20. August 2017 | 04:45 Uhr

Klimaschutz : Stadt lädt zur Diskussion

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bürger, Vereine, Verbände und Unternehmen sind eingeladen, Ideen und Wünsche zu äußern

Neumünster | Die Stadt unternimmt einen neuen Anlauf, für den Klimaschutz vor Ort zu werben. Für den kommenden Mittwoch, 3. September,  sind interessierte Bürger zur Klimaschutzkonferenz ins Rathaus geladen. Die Stadt will dort ihr integriertes Klimaschutzkonzept für Neumünster erklären, stellt erste Ergebnisse zur Energie- und Kohlendioxid-Bilanz vor und zeigt auf, wo weitere Sparpotenziale liegen. Die Konferenz läuft von 17 bis 20 Uhr im Rathaus, Raum 2.5./2.6 (2. Etage). Alle Bürger sind eingeladen, sich mit ihren Ideen, guten Beispielen und Wünschen in Sachen Klimaschutz in und für Neumünster einzubringen.

Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2050 mehr als 80 Prozent der Treibhausgasemissionen reduzieren. „Klimaschutz erfolgt insbesondere auf der lokalen Ebene, also vor Ort. Diese Vorgabe bedeutet, dass auch wir in Neumünster bei Energiefragen umdenken müssen“, betont Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras. Daher sei es wichtig, alle Betroffenen in diesen Prozess einzubinden. „Ich möchte, dass wir auf den Klimaschutzkonferenzen mit den Unternehmen, den Verbänden und den Bürgern diese Herausforderung mit ihren offenen Fragen und auch ihren Chancen diskutieren“, erläutert Tauras. Es solle inhaltlich gearbeitet werden; alle Verbände, Vereine, Institutionen und Unternehmen seien aufgerufen, dabei zu sein.

In vier Arbeitsgruppen zu „Effizienz in der Wirtschaft“, „Mobilitätswende“, „Gebäude und Energie“ und „Klimaschutzmanagement“ können sich Interessierte am Diskussionsprozess beteiligen. Die Ergebnisse werden in weiteren Klimaschutzkonferenzen, die in den nächsten Monaten stattfinden, weiter konkretisiert und ausgearbeitet.

Das Klimaschutzkonzept wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesumweltministerium gefördert. Der Projektleiter der Hamburger Firma, die das Konzept erstellen soll, hat langjährige Erfahrungen mit der Erstellung von Klimaschutzkonzepten: „Ein gutes Klimaschutzkonzept wird nicht einfach an irgendeinem Schreibtisch ‚heruntergetippt‘, es zeichnet sich vielmehr durch viele Beiträge, Informationen und Projektideen von Akteuren vor Ort aus, die sich auch realistisch umsetzen lassen“, betont Projektleiter Cord Röpken.

Interessierte können sich bei Arne Lewandowski, Tel. 942 27 58, E-Mail: arne.lewandowski@neumuenster.de zu der Konferenz anmelden.



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erstellt am 27.Aug.2014 | 07:30 Uhr

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