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Holsteinischer Courier

16. Dezember 2017 | 20:04 Uhr

Bauausschuss : Stadt fördert Immobilienkauf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Programm „Jung kauft Alt“ soll jungen Familien zum Eigenheim verhelfen

von
erstellt am 21.Okt.2014 | 06:30 Uhr

Neumünster | Die Stadt geht einen neuen Weg, um jungen Familien in Neumünster zum Eigenheim zu verhelfen, und will damit zugleich Leerständen im Wohnungsbestand vorbeugen. „Jung kauft Alt – junge Menschen kaufen alte Häuser“ heißt das am Vorbild der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Hiddenhausen orientierte Förderprogramm.

Für den Kauf von Altbauten, die laut den Förderrichtlinien mindestens 35 Jahre alt sein müssen, gewährt die Stadt einmalig einen Grundförderbetrag von 3000 Euro. Für jedes Kind im Haushalt erhöht sich die Förderumme um 500 Euro, für ein Altbaugutachten winkt ein Zuschuss von 1000 Euro. Allerdings ist der Förderbetrag pro Familie auf 4500 Euro begrenzt, für das Programm selbst stellt die Stadt je 50 000 Euro in den Jahren 2015 und 2016 bereit. Die Summe war bereits 2013 in den Haushalt eingestellt worden, konnte jedoch nicht ausgeschöpft werden, da es seinerzeit noch keine Förderrichtlinien gab.

Diese sind jetzt Thema im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss, der am Donnerstag, 23. Oktober, um 17.30 Uhr im Sitzungszimmer 2.5/2.6 des neuen Rathauses tagt. Weitere Themen dort sind der bei den Anliegern umstrittene Ausbau der Straße Am Hünengrab in Gadeland oder der Beitrag der Stadt zum „Regionalen Gewerbeflächen-Entwicklungskonzept Kiel Region“.

Diese wird gebildet von der Landeshauptstadt und den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön. Neumünster gehört also gar nicht dazu, ist aber zur Mitwirkung an dem Konzept eingeladen und möchte dem auch folgen. Hintergrund: Das Land fördert das im Aufbau begriffene und in Neumünster angesiedelte Regionalmanagement, erwartet im Gegenzug aber auch, dass die Stadt eine „Brückenfunktion“ wahrnimmt und Kooperationsaufgaben wahrnimmt. Das kostet: Neumünsters Anteil für ein Gutachten beträgt 15 000 Euro.

Der Bebauungsplan 219 „Nördlich Looper Weg/Wührenallee“ in Einfeld soll neue Wohnbauflächen schaffen und wurde auch schon ausgelegt. Allerdings machten Anwohner der Nachbarstraßen erhebliche Bedenken geltend, etwa zur Bauhöhe oder den Parkflächen. Diese sind jetzt in einer Planänderung berücksichtigt, aber so gravierend, dass der B-Plan erneut auf den Weg gebracht werden muss.

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