zur Navigation springen

Empfang für Ehrenamtler : Stadt ehrt viele freiwillige Helfer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ehrenamtliche wurden mit einem Empfang im Theater der Stadthalle gewürdigt.

Neumünster | „Ehrenamtliches Engagement ist ein großer Schatz, der gar nicht ermessen werden kann“, sagte die Mitarbeiterin der Stadt, Christiane Johannsen, am Montagabend. Anlässlich des internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember empfingen Oberbürgermeister Olaf Tauras, Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger und der Erste Stadtrat Carsten Hillgruber 350 ehrenamtlich engagierte Bürger und deren Partner zu einer kulturellen Veranstaltung mit dem Berliner Kabarett-Duo „Ass-Dur“ im Theater in der Stadthalle.

Seit 2003 würdigt die Stadt Ehrenamtliche, die sich in und für Neumünster engagieren, mit einem Empfang. Dieser fand anfangs jährlich, seit 2012 alle zwei Jahre statt. „Wir brauchen Sie alle!“, wandte sich Anna-Katharina Schättiger in ihrer Begrüßungsrede an die Gäste. „Ehrenamtliche Arbeit erfordert Mut, Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Jeder Einzelne von Ihnen beweist diese Qualitäten täglich mit seinem bürgerschaftlichen Engagement. Dafür gebührt Ihnen unsere Anerkennung und Wertschätzung“, sagte die Stadtpräsidentin, wies aber auch auf die Verantwortung der Politik hin, damit „Ehrenamtler nicht zu „Lückenbüßern“ werden. Anders als früher engagieren sich die Menschen heute zeitlich begrenzt. Angesichts des großen Engagements der Neumünsteraner sei sie zuversichtlich, dass es gelinge, neue Wege zu beschreiten, so Anna-Katharina Schättiger.

„Ehrenamt bedeutet uneigennütziges Handeln und ist damit das genaue Gegenteil von Egoismus“, betonte Gastredner Henning Möbius. „Wer sich ehrenamtlich engagiert, kann gestalten, er erfährt Dank und Erfolge. Das Engagement führt uns mitten in die Gesellschaft. Wo ich helfen kann, fühle ich mich wohl“, sagte Möbius und verwies auf Ibrahim Ortacer, der als Muslim rumänische Christen in Neumünster bei der Integration unterstützt. „Nächstenliebe ist der Grundpfeiler des Ehrenamts“, sagte Henning Möbius.

Barbara Scheel (82) kann diese Haltung nur unterstützen. Seit zehn Jahren erteilt sie ehrenamtlich Malkurse bei der Lebenshilfe und im Ansgarstift. „Von den Bewohnern des Altenpflegeheims erfahre ich große Dankbarkeit“, sagte Barbara Scheel. Und ihr machen die Kurse große Freude. „Ehrenamtliches Arbeiten ist ein Geben und Nehmen“, so die Neumünsteranerin.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 07.Dez.2016 | 09:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen