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Holsteinischer Courier

19. Oktober 2017 | 22:24 Uhr

Stadt bekommt 1,7 Millionen Euro zurück

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 24.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Von den 80 Millionen Euro Beiträgen, die die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) an die Kommunen in Schleswig-Holstein zurückzahlt (der Courier berichtete), erhält Neumünster 1,7 Millionen Euro. Diese Summe nannte Stadtkämmerer Oliver Dörflinger gestern auf Courier-Nachfrage. Ob weitere Zinsen hinzukommen, konnte der Stadtrat noch nicht sagen.

Für die Jahre 2013, 2014 und 2015 würden jeweils zwischen 500 000 und 630 000 Euro erstattet, teilte Dörflinger mit. Das Geld werde das negative Jahresergebnis 2015 „positiv beeinflussen“. Bisher geht die Verwaltung von einem Fehlbetrag am Jahresende in Höhe von 3,1 Millionen Euro aus. Im kommenden Jahr soll dieser sogar auf 5,2 Millionen Euro steigen. Durch den Einmaleffekt der Rückzahlung rückt laut Stadtrat die schwarze Null zumindest in diesem Jahr näher: „Ob wir sie erreichen, steht allerdings noch nicht fest. Denn es muss berücksichtigt werden, dass die Ausgaben für zum Beispiel den Sozialbereich deutlich gestiegen sind.“ Unter anderem schlugen Kosten für die Flüchtlingsarbeit zu Buche.

Die VBL hatte im Zuge der Umstellung der betrieblichen Altersversorgung für die Betriebsrenten ihrer Beschäftigten auf ein kapitalgedecktes System eine Deckungslücke befürchtet und die Mitglieder in den vergangenen Jahren zur Zahlung eines sogenannten Sanierungsgeldes verdonnert. Mehrere Gutachten hatten aber bestätigt, dass es gar keine Lücken gibt.

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