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Holsteinischer Courier

19. November 2017 | 10:00 Uhr

Baustart : Spundwand – damit die Straße hält

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am Schleusberg haben die Schachtarbeiten zur Erweiterung des Seniorenheims begonnen. Mitte Mai soll der Hochbau starten

von
erstellt am 24.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Nicht nur im Sagerviertel regieren derzeit die Bagger: Auf der ehemaligen Brachfläche am Schleusberg haben die Schachtarbeiten zur Erweiterung des Seniorenheims Haus Schleusberg begonnen.

Bereits am Wochenende vor Ostern hatte ein Vorauskommando 17 bis zu acht Meter lange Stahlträger neben der Straße Tivoli ins Erdreich gerammt. Zur Spundwand erweitert sollen sie ein Abrechen der Straßenkante verhindern. Inzwischen grenzt die drei Meter tiefe Baugrube bis fast an die Straßenkante heran.

Der Betreiber des Seniorenheims Haus Schleusberg, der Halstenbeker Investor Wilhelm Kuhrt, hatte das Eckgrundstück Schleusberg / Tivoli bereits im vergangenen Jahr erworben. Für rund 17 Millionen Euro soll hier binnen eines Jahres ein neuer Wohnblock für betreutes Wohnen entstehen. 79 Wohneinheiten sollen am Sommer 2015 bis zu 120 Senioren eine neue Heimat bieten (der Courier berichtete).

Geplant ist ein Winkelbau, der direkt an die bestehende Seniorenwohnanlage angrenzt und sich bis an den bestehenden Wohnblock in der Straße Tivoli erstreckt. Neben den neuen Wohneinheiten sollen in dem Neubau eine Praxis für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sowie eine Tagespflegestation mit 30 Plätzen untergebracht werden.

Die ersten Fundamente sollen voraussichtlich ab Mai in der Straße Tivoli gegossen werden: „Wir arbeiten uns von der Straße Tivoli in Richtung Schleusberg voran“, erläuterte gestern Bauleiter Steffen Huth. Der Grund: In der Straße soll durch den neu entstehenden Block hindurch künftig eine neue Zufahrt in den Innenhof hinter dem dann geschlossenen Gebäuderiegel führen. Die bestehende Zufahrt zu den Häusern Schleusberg 43 a, b und c vom Schleusberg aus wird dann entfallen. Damit die Bewohner ihre Häuser durchgehend erreichen können, muss die neue Zufahrt fertig sein, bevor am Schleusberg die Arbeiten beginnen. Die neue Zuwegung soll voraussichtlich im Juli/August nutzbar sein.

Anwohner aus der Straße Tivoli verfolgten die angelaufenen Bauarbeiten auf der bisherigen Brache gestern auch mit Skepsis. Sie befürchten, dass es mit der Verlegung der Zufahrt zu den Häusern am Schleusberg 43 a, b, c in ihrer Straße mit der Ruhe vorbei sein könnte und auch die Parkplätze vor ihren Häusern knapp werden. „Der Besucherverkehr wird deutlich zunehmen“, befürchtete eine Anliegerin.

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