Trappenkamp : Sporthalle wurde zu einem Schmuckstück

Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille zeigte mit Architektin Christiane Feddersen, wofür die verschiebbaren Spiegelwände vorgesehen sind. Auch an die direkte Haltungskontrolle für Tänzer oder Turner wurde gedacht.
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Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille zeigte mit Architektin Christiane Feddersen, wofür die verschiebbaren Spiegelwände vorgesehen sind. Auch an die direkte Haltungskontrolle für Tänzer oder Turner wurde gedacht.

Eine halbe Million Euro durften die Architekten Christiane und Kuno Feddersen verbauen, um aus der alten Halle ein kleines Schmuckstück zu machen.

shz.de von
20. Dezember 2013, 08:00 Uhr

Die kleine Turnhalle an der Trappenkamper Dr. Gerlich-Schule strahlt sprichwörtlich in neuem Glanz. Das liegt daran, dass die Renovierungsarbeiten fertig sind.

Eine halbe Million Euro durften die Architekten Christiane und Kuno Feddersen verbauen, um aus der alten Halle mit ihrem maroden Dach, der blickundurchlässigen Industrieglasfront und in die Jahre gekommenen Installationen ein kleines Schmuckstück zu machen. „Das ist mehr als gelungen“, lobte Bürgermeister Harald Krille in einer kleinen Feierstunde zur Freigabe der Halle nach den Bauarbeiten. Hell, freundlich und energiesparend ist jetzt das Erscheinungsbild der kleinen Sporthalle, die neben der Schule auch von Vereinen wie dem Trappenkamper Turnverein genutzt wird. „Sogar an die Tanzgruppe ist gedacht worden“, sagte Krille. So gibt es zum Beispiel an einem Schienensystem vor den Fenstern ausfahrbare Spiegelwände, die Turnern, Gymnastikgruppen oder Tänzern eine direkte Haltungskontrolle ermöglichen. Große Wärmeschutzfenster lassen jetzt viel Licht hinein und den freien Blick nach draußen zu.

Fünf Monate haben die Bauarbeiten gedauert. „Unterwegs gab es böse Überraschungen“, sagte Architekt Kuno Feddersen. Mit Hindernissen wie verrotteten Stahlleitungen unter dem Hallenboden hatten die Planer nicht rechnen können. Gut drei Millionen Euro hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren in das kleine Bildungszentrum mit eigener Oberstufe gesteckt.

Eine besondere Hilfe sei da die über das Innenministerium gewährte Sonderbedarfszuweisung von 440 000 Euro für die Sanierung der 50 Jahre alten Halle gewesen.

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