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Holsteinischer Courier

17. August 2017 | 17:44 Uhr

Boostedt : Sporthalle wird der größte Posten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Sanierung wird 350 000 Euro kosten.

Wasbek | Die Ausstattung der Boostedter Gemeinschaftsschule war das zentrale Thema auf der Sitzung des Boostedter Schul- und Kulturausschusses. Mit Kosten in Höhe von rund 350 000 Euro wird die umfassende Grundsanierung der Schulturnhalle dabei den dicksten Brocken im kommenden Haushaltsjahr ausmachen.

Die aus den 80er-Jahren stammende Halle braucht nicht nur einen neuen Fußboden, der rund 170 000 Euro kosten wird (der Courier berichtete) „Auch die sanitären Anlagen (44 000 Euro) und die nördliche Fensterfront (74 000 Euro) müssen erneuert werden. Dazu kommen dann noch etliche kleinere Posten wie zum Beispiel Maler- und Elektroarbeiten“, erläuterte die Ausschussvorsitzende Birgit Vonderschmitt (SPD) auf Anfrage. Die Arbeiten sind fürs kommende Jahr geplant.

Investieren will die Gemeinde auch weiterhin in die Modernisierung der EDV-Ausstattung. Für die notwendige, neue Verkabelung im Neubau waren dazu bereits 44 000 Euro in den Haushalt 2015 eingestellt (der Courier berichtete). „Wenn alles gut geht, sollen diese Arbeiten nun nach den Weihnachtsferien endlich abgeschlossen sein“, berichtete Vonderschmitt. Für die Erneuerung der EDV im alten Schulgebäude empfahl der Ausschuss für 2016 eine Summe in Höhe von 33 000 Euro in den Finanzausschuss.

Nach Anfragen von Interessenten für die Ableistung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) an der Gemeinschaftsschule beschlossen die Mitglieder hierfür zunächst nur einen Platz zur Verfügung zu stellen. „Angesiedelt werden könnte diese Stelle im Rahmen der Schulsozialarbeit. Es gab mehrere Anfragen. Aber wir wollen erst einmal sehen, wie es läuft. Denn mit Kosten von rund 7000 Euro pro Jahr und Platz ist das FSJ schon eine Belastung für den Haushalt“, erklärte die SPD-Politikerin.

Weiterhin warten müssen Schüler, Lehrer und Eltern weiterhin auf den Start der Schulassistenz an der Boostedter Schule (der Courier berichtete). „Dass wir mit der ATS zusammenarbeiten wollen ist ja beschlossene Sache. Aber es gibt noch einige vertragliche Dinge zu regeln. Wir hoffen jedoch, dass wir diese in Kürze in trockene Tücher bringen können“, sagte Vonderschmitt.

 



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