Jahresbilanz : Spitzenplatz für die Feuerwehr Stadtmitte

Mit dem Traditionsabzeichen des Stadtfeuerwehrverbandes wurden Peter Koch (links) und Torsten Petermann ausgezeichnet.
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Mit dem Traditionsabzeichen des Stadtfeuerwehrverbandes wurden Peter Koch (links) und Torsten Petermann ausgezeichnet.

98 Einsätze und die Bauarbeiten im Gaz prägten das abgelaufene Jahr / Am Heiligabend im Kampf gegen das Hochwasser

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19. Januar 2015, 07:00 Uhr

Neumünster | „Das vergangene Jahr war insbesondere durch die Baustelle der neuen Feuer- und Rettungswache geprägt.“ Diese Bilanz zog am Sonnabendnachmittag die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte in ihrem Feuerwehrhaus auf dem Gelände des Gefahrenabwehrzentrums (Gaz).

Bereits auf der Jahresversammlung im vergangenen Jahr hatte Wehrführer Helmut Briesemeister moniert, dass ständige Hindernisse, Unwegsamkeiten und mangelnder Informationsfluss die Arbeit der Wehr behinderten. Das setzte sich auch im vergangenen Jahr fort. Die Problematik dürfte nun aber ein Ende haben, denn die neue Feuer- und Rettungswache steht. Und Briesemeister hielt mit einem Augenzwinkern in Richtung Stephan Hofer von der Berufsfeuerwehr fest: „Diesmal seid ihr zu uns gezogen. Wir heißen euch herzlich willkommen.“

In Hinblick auf die Einsätze war das abgelaufene Jahr eher unspektakulär. Mit 98 Einsätzen bleibt die Feuerwehr Stadtmitte auf dem Spitzenplatz. „Die Anzahl erhöht sich auf 120, weil einige Alarmierungen während eines bestehenden Einsatzes ausgelöst wurden“, berichtete der Wehrführer. Unter den herausragenden Einsätzen nannte Helmut Briesemeister unter anderem einen Küchenbrand an der Bismarckstraße im Juli. Damals musste sogar der Rettungshubschrauber wegen eines schwerverletzten Mannes alarmiert werden (der Courier berichtete). Auch mehrere Gaststätten-, Keller- und Gartenlaubenbrände forderten die 43 aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrleute.

An Heiligabend füllten die Kameraden 500 Sandsäcke, um wegen des anhaltenden Regens für Hochwassereinsätze gewappnet zu sein. Stephan Hofer von der Berufsfeuerwehr lobte die immer spontane, schnelle und flexible Einsatzbereitschaft aller freiwilligen Feuerwehren. „Wir haben hier gemeinsam etwas geschaffen“, sagte er zur Entwicklung im Gefahrenabwehrzentrum. Dem stimmte Stadtbrandmeister Dr. Klaus-Peter Jürgens zu. Als zusätzliches Sahnehäubchen wünsche er sich noch eine nachträgliche Straßenbenennung in „An der Feuerwache“ für das Gaz.

Geehrt wurden während der Versammlung: Christian Schmidt, Michael Hanke und Sönke Bumann (alle für 20 Jahre Mitgliedschaft) sowie Lennart Bartolitius und Bennet König (10 Jahre). Torsten Petermann und Peter Koch wurden mit dem Traditionsabzeichen des Stadtfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurden Bennet König und Lennart Bartolitius. Weiterhin wurden Philipp Rusch, Daniel Witter und Jendrik Krohn verpflichtet und als Feuerwehrmänner in die aktive Wehr übernommen.

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