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Jugend musiziert : Spitzenplätze bei „Jugend musiziert“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bundeswettbewerb: Schlagzeuger Levi Petersen (18) schaffte einen ersten und Yida David Li (16) am Klavier einen zweiten Platz

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2017 | 08:15 Uhr

Neumünster | Tolle Erfolge auf hohem Niveau: Zwei junge Musiker aus Neumünster haben am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen und sich hohe Platzierungen erspielt. Ausnahme-Schlagzeuger Levi Petersen (18) aus Faldera sahnte das Maximum von 25 Punkten ab und schaffte damit beim letzten Start bei „Jugend musiziert“ den dritten ersten Platz in der Kategorie „Drum-Set“. Yida David Li (16) aus der Innenstadt schaffte in der Kategorie Klavier mit 22 Punkten einen beachtlichen Platz 2. Beide kehrten stolz und hochmotiviert zurück.

„Das war ein unglaubliches Gefühl! Die Jury lobte sehr, fühlte sich geflasht und zeigte sich nachhaltig beeindruckt“, erzählt Levi Petersen vom Urteil. Er reiste mit seiner eigenen Ausrüstung an, begleitet von seinen Eltern Malte und Marita und Bruder Jonah (16), die ihm die Daumen drückten, mitfieberten und sich am Ende mit ihm über den Spitzenplatz freuten. Levi holte einen von 14 ersten Preisen für Schleswig-Holstein. Er spielte das Drum-Solo „Shuffle to Ghost“ seines Schlagzeuglehrers Nils Rohwer und das Stück „Alter Ego“ der Schlagzeugerin Anika Nilles. „Da habe ich live zur Musik vom Band gespielt, ein sehr grooviges und schlagzeugfokussiertes Stück, bei dem die Einsätze sehr präzise sein mussten“, betont der Immanuel-Kant-Schüler.

Mit dem dritten Stück „15“, einem selbstkomponierten Solo, beeindruckte Levi die Jury besonders. „Danach war ich erstmal platt, man investiert vorher so viel Energie hinein“, sagt Levi, der seinem Lehrer und seinen Eltern, aber auch der Dr.-Hans-Hoch-Stiftung dankte, die ihn wegweisend und langjährig gefördert hätten. Levi Petersen wurde für das Vierländer-Konzert von Preisträgern der vier nördlichsten Bundesländer am 24. Juni im Hamburg ausgewählt. Neben den drei Drum-Set-Siegertiteln – 2011, 2014 und 2017 – spielte er sich 2013 in der Kategorie Percussion auf einen zweiten Platz. Nächstes Jahr darf er aus Altersgründen nicht mehr mitmachen.

Auch Yida David Li (16) freut sich total über seine Platzierung: „Das war eine Überraschung, das habe ich nicht erwartet, denn die Jury auf Bundesebene ist streng.“ Er erinnert sich: „Es ist gut gelaufen, ich war zufrieden mit meinen Leistungen. Ich war voll konzentriert aufs Spielen und habe nicht so viel nachgedacht über meine Konkurrenten.“ Der 16-jährige Klaus-Groth-Schüler spielt Klavier, seit er acht Jahre alt ist, und nahm zum ersten Mal an „Jugend musiziert“ teil. Beim Jugendmusik-Wettbewerb der Stadt ist er bereits dreifacher Preisträger. „Ich konnte in der Woche vor dem Wettbewerb jeden Tag fünf Stunden üben, denn wir hatten Abi-frei“, sagt Yida David Li. Er spielte unter anderem das „Rondo Es-Dur op.11“ von Hummel, das Präludium g-moll op.23 Nr. 5 von Rachmaninow und das Stück „Stummfilm“ seines Lehrers Arnold Nevolovitsch. Immerhin traten 103 Mitbewerber am Klavier in seiner Altersgruppe an. Mutter Haying und Vater Xun sind mächtig stolz auf ihren Sprössling – und Yida David Li dankt sowohl ihnen als auch seinem Lehrer. Er ist sicher: „Ich bin nächstes Mal wieder dabei.“

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