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Holsteinischer Courier

21. Oktober 2017 | 07:03 Uhr

Spieleabend

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 12.Aug.2017 | 11:27 Uhr

Hein Tüt kann sich über den Mega-Hype um das Spiel Pokémon Go nur wundern. Der Tierpark hat sich – durchaus pfiffig – dadurch ins Gespräch gebracht, dass er abends gegen Eintritt seine Tore für die Pokémon-Spieler öffnet. Im Tierpark soll es ja nur so von Pokémons wimmeln Doch Heins Sache ist es nicht, mit dem Smartphone virtuellen Fantasiewesen nachzujagen und sie einzufangen. Ihn erinnert das Ganze ein wenig an die Tamagotchi-Eier. Das waren Ende der 1990er-Jahre diese runden Elektronikspielzeuge aus Japan, die nervig und quengelig nach virtueller Nahrung und Zuwendung verlangten und sogar „sterben“ konnten, wenn man sie nicht um- und versorgte. Was für ein Schwachsinn!

Nein, Hein ist da völlig altmodisch. Er mag am liebsten klassische Karten- und Brettspiele und schätzt dabei ganz besonders die Spiele, die den Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ bekommen haben. Sogar „Hase und Igel“, der erste „Spiel des Jahres“-Klassiker von 1979, wird ab und zu noch mal hervorgekramt. Im Unterschied zu virtuellen Spielen spielt Hein nicht allein, sondern in geselliger Runde mit leibhaftigen Freunden. Mit ihnen verabredet Hein sich regelmäßig zu Spieleabenden. Dort sitzt man zusammen am Tisch, isst, trinkt, spielt und klönt, albert und macht tollen Blödsinn.

Guten Tag, bis Montag!

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