Tierauffangstelle : Spiele und Attraktionen beim Sommerfest

Die Rettungshundestaffel Segeberg präsentierte  sich beim Sommerfest der Tierauffangstelle.
Die Rettungshundestaffel Segeberg präsentierte sich beim Sommerfest der Tierauffangstelle.

Neben einem Flohmarkt wurde in der Tierauffangstelle gestern ein buntes Rahmenprogramm geboten.

shz.de von
16. Juni 2014, 08:00 Uhr

Neumünster | Vom kuscheligen Tiersofa bis zum Exquisit-Halsband gab es gestern in der Tierauffangstelle an der Geerdtsstraße alles, was das Haustier braucht.

Der Tierflohmarkt war allerdings nur ein kleiner Teil des Sommerfestes. Die Attraktionen waren zweifelsfrei die Vorführungen verschiedener Hundevereine, darunter die Rettungshundestaffel Segeberg. Die Mitglieder demonstrierten mit ihren Hunden eine Flächen-, Trümmer- oder Menschensuche. Ebenfalls zu ihrem Programm gehören der Besucherhundedienst in Kindergärten oder Altenheimen, sagte Alex Jeguschke, die mit einem Labrador-Pudelmix dabei war.

Wie gut die Hunde erzogen waren, erlebte Bjarne. Der dreijährige Knirps ging direkt auf den Labrador zu, und der hielt ganz still. Bis zu zwei Jahre dauere die Ausbildung für einen Rettungshund, erklärte Alex Jeguschke.

Zum Showprogramm gehörten auch die Vorführungen des Polizeihundevereins, der Themen wie Schutzdienst und Fährtenarbeit vorstellte.

Auf der Auslaufwiese direkt an der Tierauffangstelle zeigte die Hundegruppe Holstein Hundesportarten wie „Flyball“ und „Dog Dance“. Auch einen Parcours, auf dem sich die privaten Hundebesitzer mit ihren Lieblingen beweisen konnten, war aufgebaut.

Aber nicht nur für die Tiere gab es ein buntes Programm. So fand ein Malwettbewerb für Kinder statt, für die Erwachsenen gab es Kaffee und Kuchen und natürlich auch Tiere zum Aussuchen und Mitnehmen. Denn schließlich sollen viele Katzen, Hunde und andere Tiere wieder in Familien unterkommen.

„100 bis 120 Hunde und 300 Katzen bringen wir pro Jahr wieder an neue Besitzer“, sagte die Chefin der Auffangstelle, Gisela Bünz. Für Exoten wie Hängebauchschweine sei es dann schon schwieriger, ein neues Heim zu finden, ergänzte sie.

Gisela Bünz erhoffte sich für den gestrigen Tag 1000 Besucher, denn die Auffangstelle als gemeinnütziger Verein lebt ausschließlich von Spenden und den Beiträgen der 280 Mitglieder. „Alles, was wir einnehmen, kommt in den großen Topf“, so die Chefin.

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