zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

18. November 2017 | 03:55 Uhr

Wasbek : Sperrung in Wasbek wird oft ignoriert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Sanierung der Kreisstraße 68 bis Heinrichshof verzögert sich aufgrund der schlechten Witterung . Ungeduldige Fahrer fahren einfach durch.

Wasbek | Seit Anfang September läuft in Wasbek die Sanierung der Kreisstraße 68 (Bahnhofstraße/Prehnsfelder Weg) bis Heinrichshof durch den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (der Courier berichtete). Deshalb ist die Durchfahrt zwischen Krogaspe und Wasbek gesperrt – und dies wird auch in den nächsten Wochen so bleiben. Doch manchen Verkehrsteilnehmer scheint das nicht zu passen. Immer wieder ignorieren Fahrer auf der Strecke die Beschilderung und fahren einfach auf dem unfertigen Teilstück weiter.

Der Straßenabschnitt wurde zwar schon abgefräst und neu asphaltiert. Doch die schlechte Witterung macht den Straßenbauern beim Bau der Bankette nun einen Strich durch den Terminplan. „Die Seitenstreifen wurden bereits ausgeschält, sodass an den ungeschützten Fahrbahnrändern jetzt tiefe Absätze liegen, die eine Gefahr darstellen. Deshalb kann die Straße zurzeit aus verkehrsrechtlichen Gründen nicht freigegeben werden“, erläuterte der Bauleiter der ausführenden Firma, Stefan Breitkopf, auf Anfrage.

Dennoch haben Verkehrsteilnehmer die Absperrungen mittlerweile teilweise beiseite geräumt, und die Straße wird auch schon fleißig genutzt. „Wir wissen, dass die Leute da durchfahren. Aber, wenn sie von der Straße abkommen, fahren sie sich ihre Autos kaputt, und niemand wird für den Schaden aufkommen“, erklärte Breitkopf. Bei den landwirtschaftlichen Fahrzeugen komme außerdem hinzu, dass diese aufgrund ihrer Breite die bröckeligen Fahrbahnkanten lädierten. „Dann müssen wir diese Schäden erst reparieren, bevor wir weitermachen können. Also dauert die ganze Sache am Ende nur noch länger“, führte er aus.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen