SPD will Gemeinschaftsschulen stärken

Rathausfraktion fordert Genehmigung für die geplante Kooperation mit den Beruflichen Gymnasien

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23. Januar 2015, 15:32 Uhr

Die SPD-Rathausfraktion unterstützt die Planungen der drei regionalen Bildungszentren (RBZ), mit den Gemeinschaftsschulen der Stadt enger zusammenzuarbeiten. In der nächsten Ratsversammlung am 10. Februar will die Fraktion Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras auffordern, der geplanten Kooperation auch förmlich zu zustimmen. Hintergrund: Nach dem neuen Schulgesetz können Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe mit dem Segen ihrer Schulträger mit Beruflichen Gymnasien eine förmliche Kooperation eingehen, die leistungsstarken Schülern der Gemeinschaftsschulen den Weg zum Abitur ebnet. Bei Erfüllung der Leistungsvoraussetzungen hätten die Schüler einen Anspruch auf Aufnahme in das kooperierende Berufliche Gymnasium. Auch Gemeinschaftsschulen ohne eigene Oberstufe könnten damit das Abitur anbieten.

Die drei regionalen Bildungszentren der Stadt bereiten derzeit eine entsprechende Kooperationsvereinbarung vor. Die Initiative wird auch von OB-Kandidatin Elke Christina Roeder (SPD) unterstützt: Die geplante Kooperation würde auch den Eltern, die ihre Kinder an einer Gemeinschaftsschule ohne Oberstufe anmelden, die Sicherheit geben, dass ihre Kinder die Hochschulreife erreichen können, sagte Roeder.

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