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Verkehrsplanung : SPD verärgert über den Kreiselbeschluss

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Franka Dannheiser kritisiert die Überplanung der Kreuzung Rendsburger Straße /Sauerbruchstraße als „derzeit aussichtslos“. Die Sanierung der Straßendecken werde ohne Not blockiert, rügt die SPD-Bauexpertin

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erstellt am 15.Feb.2014 | 06:45 Uhr

Zum Thema Kreisverkehr auf der Rendsburger Straße ist das letzte Wort offenbar noch nicht gesprochen. Die SPD zeigte sich gestern sichtlich verärgert über ihre Abstimmungsniederlage im Bauausschuss. CDU und BFB/Piraten hatten dort überraschend mit fünf gegen drei Stimmen von SPD und Grünen durchgesetzt, die Kreuzung Sauerbruchstraße / Rendsburger Straße zum Kreisverkehr umplanen zu lassen (wir berichteten).

„Der Kreisel wird auf absehbare Zeit nicht kommen, der CDU-Antrag ist sinnlos“, sagte Franka Dannheiser, baupolitische Sprecherin der SPD im Ausschuss, gestern gegenüber dem Courier. Das Landesamt für Straßenbau habe bereits in anderem Zusammenhang klargestellt, dass sie den Kreisel nicht will, sagte Dannheiser. Als zuständige Behörde für die über die Kreuzung laufende Bundesstraße 430 sei eine Umsetzung gegen die Behördet aber nicht denkbar, so Dannheiser: Ohne Landesamt keine Förderung, ohne Förderung kein Umbau.

Auch die SPD sei grundsätzlich für den Kreisel, betonte die SPD-Ratsfrau. Dazu gelte es aber, die Straßenbehörde mit ins Boot holen.

Besonders ärgerlich sei der jetzt gefällte Beschluss, weil er die dringend notwendige Deckensanierung auf der Kreuzung auf unbestimmte Zeit blockiere, sagte die SPD-Bauexpertin. Für die Sanierung hat die Stadt feste Förderzusagen, die Arbeiten sollten eigentlich in diesem Frühjahr beginnen.

„Wir sollten jetzt gemeinsam überlegen, wie wir die Deckensanierung trotzdem hinbekommen“, sagte Franka Dannheiser. Ob sie dazu einen Vorstoß in der Dienstag tagenden Ratsversammlung unternehmen will, ließ die SPD-Ratsfrau offen. Man werde das Thema am Montag in der Fraktion beraten.

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