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SPD möchte einen Tag des Willkommens für alle Ausländer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Oberbürgermeister soll einmal im Jahr zu einem „Willkommenstag“ für die in Neumünster lebenden Ausländer einladen. Das will die SPD-Rathausfraktion in der nächsten Ratsversammlung beantragen. Dieser Tag soll keine Feierstunde im Rathaus werden, sondern es soll aktiv mit Vereinen, Verbänden und Unternehmen aufgezeigt werden, wie die Menschen, die aus anderen Teilen der Welt aus unterschiedlichen Gründen nach Neumünster gekommen sind, mit uns leben und arbeiten, teilte die SPD-Fraktion mit. „Es soll dabei nicht nur auf die Situation der Einwanderer aufmerksam gemacht werden, sondern auch auf die der Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge“, teilte Fraktionschef Uwe Döring in einer Presseerklärung mit.

Angesichts des demografischen Wandels brauche auch Neumünster eine Zuwanderung, ohne die viele Dienstleistungen nicht mehr aufrecht erhalten werden könnten. Außerdem müsse Neumünster ein sicherer Ort für Verfolgte sein. Döring: „Wir erleben im Moment eine hysterische Stammtischdebatte über Sozialtourismus, die nicht der Wirklichkeit entspricht. Uns sind Pflegekräfte aus Bulgarien genauso willkommen wie aus Bayern!“

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erstellt am 31.Jan.2014 | 13:11 Uhr

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