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Laubgebühr : SPD: Miniermotte ist kein Argument

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Fraktionschef Uwe Döring beharrt auf Rücknahme der neuen Gebühr zur Laubannahme bei der Stadt

von
erstellt am 15.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Im Streit um die neue Gebühr für die Laubannahme bei der Stadt legt die SPD nach. Offenbar wolle die Verwaltung nur gestiegene Kosten an die Laubsammler weitergeben „ohne über den Sinn und die Folgen ihrer Gebührenentscheidung nachzudenken“, kritisierte SPD-Fraktionschef Uwe Döring gestern. Döring, der die Laubgebühr strikt ablehnt, reagierte damit auf die Erklärung der Stadt, in der die Einführung der neuen Gebühr mit gestiegenen Kosten bei der Bekämpfung der Miniermotte begründet wird. „Wenn es um die Bekämpfung der Miniermotte gehen soll, dann müsste die Bevölkerung aufgeklärt werden, wie kranke Blätter aussehen und dass diese komplett gesammelt und bei der Stadt angeliefert werden müssen“, sagte Döring. Denn nur die vollständige Vernichtung kranker Blätter helfe bei der Bekämpfung des Schädlings. Dabei sei die Stadt dann aber auf die Mithilfe der Menschen angewiesen. Eine „Laubgebühr“ sei daher der völlig falsche Weg“, kritisiert der SPD-Fraktionschef. Erhöhte Kosten der Laubentsorgung seien wie alle anderen Kosten in die Gesamtentsorgungskosten einzurechnen, sagte Döring. Er fordert die Stadt auf, die Laubgebühr zurückzuziehen.

Das könnten auch die städtischen Gremien, die tagen allerdings erst wieder Ende November, wenn das Laub vermutlich längst gefallen ist. Für den Fall, dass die Verwaltung nicht von sich aus reagieren sollte, kündigte Döring schon mal eine Initiative seiner Fraktion an: „Wir werden politisch darauf zurückkommen.“

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