SPD: Land lässt Schulen im Stich

Kirsten Eickhoff-Weber kritisiert Entscheidung zu den Gymnasien

von
23. Mai 2018, 11:04 Uhr

Die Landesregierung lässt Neumünsteraner Gymnasien im Stich. Diesen Vorwurf erhebt die Neumünsteraner SPD-Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber. Die SPD begrüße zwar, dass die Anmeldezahlen für die Neumünsteraner Gymnasien gestiegen sind. 50,5 Prozent der Viertklässler möchten auf das Gymnasium. Nach den Anmeldezahlen sei allerdings davon auszugehen, dass die Alexander-von-Humboldt-Schule sechszügig und die Klaus-Groth-Schule fünfzügig beginnen werden, an den beiden anderen Gymnasien Plätze unbesetzt bleiben. Alle Schulen seien jedoch für Vierzügigkeit ausgelegt. Die daraufhin von der Stadt ausdrücklich erbetene Begrenzung der Schülerzahlen und die damit verbundene Möglichkeit, diese auszugleichen, sei von der Landesregierung abgelehnt worden. Sie schiebe die Verantwortung gänzlich auf die Schulleitungen ab, kritisiert Eickhoff-Weber.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen