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Holsteinischer Courier

23. August 2017 | 02:56 Uhr

Stadtjubiläum: : SPD ist gegen Festakt im Rat

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kosten für die Sonderratsversammlung sollten besser gespendet werden, fordert die Fraktion

Neumünster | Die SPD-Ratsfraktion lehnt die von der Verwaltung vorgeschlagene Sonderratsversammlung zum 888. Geburtstag der Stadt im kommenden Jahr ab. Das Geld dafür sollte als Sonderzuwendung zum Stadtgeburtstag lieber an karikative Organisationen wie etwa das Café Jerusalem oder die Tafel ausgeschüttet werden, schlägt Fraktionschef Uwe Döring in einer Pressemitteilung vor.

Die SPD halte es zwar für „richtig und gut“, wenn 2015 auf vielen Veranstaltungen an die dann 888-jährige Geschichte der Stadt erinnert werde, sagte Döring. Dennoch handle es sich um kein typisches Stadtjubiläum, sondern eine Schnapszahl. „Das ist kein Anlass für eine Festratsversammlung, für die bisher auch keinerlei Programm vorgeschlagen wurde“, kritisiert Döring die Pläne.

Darüber hinaus stört sich die SPD offenbar auch am Prozedere für die Verleihung der Caspar-von-Saldern-Medaille, die nach den Plänen der Stadt im Rahmen des Festakts verliehen werden sollte. Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung der Stadt für Menschen, die sich um Neumünster besonders verdient gemacht haben.

„Bisher wurden immer einvernehmlich Personen vorgeschlagen, die dann geehrt wurden. Das jetzt umzudrehen, den Verleihungstermin festzulegen und erst dann nach Personen zu suchen, entwertet diese Auszeichnung“, kritisiert Döring.

Gegen die von Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras vorgeschlagene Festveranstaltung im Rat hatte die SPD bereits im Mai Vorbehalte angemeldet. Sie befürchtet, dass der OB die Vorbereitungen und den Festakt nutzen könnte, um sich im OB-Wahlkampf ins rechte Licht zu rücken. Die Wahl ist für den 10. Mai kommenden Jahres angesetzt.

 

 

 

 

 


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erstellt am 19.Nov.2014 | 06:45 Uhr

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