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Rote-Grütze-Treffen : SPD hält Kandidaten noch geheim

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ministerin Monika Heinold (Grüne) plauderte beim Rote-Grütze-Treffen der SPD über ihre Jugend. Über ihren Kandidaten für die OB-Wahl 2015 hüllten sich die Sozialdemokraten in Schweigen.

Neumünster | Zur Jubiläumsausgabe des Rote-Grütze-Treffens nach 25 Jahren hatte die SPD-Rathausfraktion die grüne Finanzministerin Monika Heinold als Gastrednerin ins Hotel Prisma eingeladen. Zuvor gab es ein bisschen Standup-Comedy: „Weil es unser Jubiläum und damit ein besonderer Anlass ist, habe ich noch eine Überraschung“, sagte am Freitagabend Fraktionsvorsitzender Uwe Döring und kündigte Kabarettist Fischer Kai an, der die 70 Gäste mit einem humorvollen politischen Jahresrückblick bespaßte.

Als Finanzministerin Monika Heinold ans Rednerpult trat, ließen sich die Gäste schon erste Snacks schmecken. Doch Monika Heinold ließ sich von dem Besteck-Geklapper der Genossen nicht beirren. Sie sei gerne zu ihren „roten Freunden“ gekommen. Und politisch hatte sie einige Themen in ihrer Rede verpackt – unter anderem Haushaltskonsolidierung, marode Infrastruktur, Bildung und Flüchtlingspolitik. „Es ist unsere menschliche und moralische Pflicht, Schutz und Hilfe zu geben. Und zwar schnell und pragmatisch“, sagte die Finanzministerin. Neumünster habe eine Sonderstellung, weil es mit seiner Zentralunterkunft schon einen großen Beitrag leiste.

Monika Heinold griff ein Zitat von Innenminister Andreas Breitner auf, der Neumünster im vergangenen Jahr als „urbanen Höhepunkt der flachen Mitte bezeichnete“, dem sie beipflichtete.

Dann erzählte sie, was sie mit Neumünster verbinde, wie sie in Hardebek (Kreis Segeberg) aufgewachsen sei und in Neumünster zwei Jahre lang die Immanuel-Kant-Schule besuchte. „Ich erinnere mich an die schlechte Busanbindung nach Hardebek. Um die Wartezeit zu überbrücken, sind wir bei Karstadt die Rolltreppe rauf- und runtergefahren“, sagte sie.

Bevor es gesellig wurde, meldete sich Gastgeber Uwe Döring zur Oberbürgermeister-Wahl im kommenden Jahr zu Wort. „Keine Sorge. Wir haben einen Kandidaten mit guter fachlicher Eignung“, sagte Döring. Die Bekanntgabe werde „aus verschiedensten Gründen“ noch ein paar Wochen dau-ern, aber „es ist eine gute Kandidatur“, meinte der SPD-Fraktionschef.

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erstellt am 22.Sep.2014 | 12:00 Uhr

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