Stadtplanung : SPD: Am Haart nicht nur Einfamilienhäuser bauen

Die Stadt will auf dem südlichen Teil der Scholtz-Kaserne eine neues Wohngebiet ausweisen. Voraussichtlich wird es von der Störstraße aus erschlossen.
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Die Stadt will auf dem südlichen Teil der Scholtz-Kaserne eine neues Wohngebiet ausweisen. Voraussichtlich wird es von der Störstraße aus erschlossen.

SPD begrüßt den Kauf von Teilen der Scholtz-Kaserne durch den Oberbürgermeister: Planung soll auf Asylbewerber Rücksicht nehmen

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06. Oktober 2013, 14:45 Uhr

Die SPD-Rathausfraktion hat den Kauf von Teilen der ehemaligen Scholtz-Kaserne am Haart in einer Pressemitteilung ausdrücklich begrüßt. Das sei „eine Fläche, die aufgrund ihrer Lage große Entwicklungspotenziale aufweist. Die Initiative der Stadt ist folgerichtig“, sagte der Fraktionsvorsitzende Uwe Döring. Allerdings rät die SPD auch: „Wir dürfen nicht den Fehler machen, wieder ausschließlich auf die Bebauung mit Einfamilienhäusern zu setzen“, ergänzte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Axel Westphal. Es gebe einen steigenden Bedarf an modernem Geschosswohnungsbau.

Die SPD hat auch ein Auge auf die Nachbarschaft: „Wichtig ist, dass sich die Situation der Asylsuchenden in der benachbarten Unterkunft nicht verschlechtert“, sagt Döring. Es müsse einen Weg des Miteinanders zwischen neuer Bebauung und der jetzigen Nutzung geben.

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