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Arbeitsplätze in Gefahr : Sparkassen-Tochter NRS zieht sich zurück

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Etwa 80 Mitarbeiter kehren zur Sparkasse Südholstein zurück, 50 bekommen kein Angebot

Neumünster | Was schon lange diskutiert wurde, ist beschlossen: Die Norddeutsche Retail-Service (NRS) zieht sich zum Jahresende aus Neumünster zurück. Die Tochterfirma der Sparkassengruppe beschäftigt im ehemaligen Oppermann-Gebäude an der Oderstraße rund 130 Mitarbeiter.

Als der Vorstandschef der Sparkasse Südholstein, Andreas Fohrmann, im Juni ankündigte, sein Haus werde die an die NRS ausgelagerten Dienstleistungen künftig wieder selbst erledigen, war das Schicksal der NRS quasi besiegelt (der Courier berichtete): Die Südholstein ist der mit Abstand größte Kunde. Die rund 80 NRS-Mitarbeiter im Kreditservicecenter (KSC) werden 2015 wieder Mitarbeiter der Südholstein, sollen aber in den (günstig gemieteten) Räumen an der Oderstraße bleiben. Die etwa 50 Angestellten im so genannten Passiv-Bereich bekommen kein Angebot von der Südholstein.

Die NRS wurde 2006 als so genannte Kreditfabrik am Hauptsitz Hamburg gegründet. Das funktionierte bis 2011 auch gut. Doch seit Banken für die Leistungen Mehrwertsteuer zahlen müssen, rechnet sich das Modell nicht mehr. 2007 waren knapp 130 Mitarbeiter der Südholstein zur NRS gewechselt.

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erstellt am 11.Okt.2014 | 06:15 Uhr

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