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Rote-Grütze-Essen : Sparkassen-Chef stellte sich der SPD vor

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rund 80 Gäste nahmen an dem traditionellen Rote-Grütze-Essen im Hotel Prisma teil.

Neumünster | Humor und Finanzdienstleistungen sind nicht eben Begriffe, die man oft in einem Atemzug hört. Dass diese jedoch durchaus kombinierbar sein können, erlebten gut 80 Gäste des Rote-Grütze-Essens der SPD-Rathausfraktion am Freitagabend im Hotel Prisma. Denn die „Antrittsrede“ des neuen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Südholstein, Andreas Fohrmann, kam überaus launig daher und sorgte für manchen Lacher im Publikum.

Bereits zum 26. Mal hatten die Sozialdemokraten sich Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zu ihrem lockeren Abend eingeladen. Der Fraktionsvorsitzende und Gastgeber Uwe Döring machte in seiner Begrüßung jedoch keinen Hehl daraus, dass die Stadt mit der zunehmenden Anzahl an Flüchtlingen zurzeit vor großen Herausforderungen stehe. „Diese Aufgabe wird uns die nächsten zehn Jahre begleiten, und sie wird unsere Stadt verändern. Denn ein Teil dieser Menschen wird bleiben. Für Neumünster bietet diese Situation aber auch eine große Chance, die wir gemeinsam nutzen sollten“, sagte er. Und für die Welle der Hilfsbereitschaft der Neumünsteraner sowie für den unermüdlichen Einsatz der vielen Ehrenamtler in den Hilfsorganisationen könne man sich gar nicht genug bedanken.

Als Rote-Grütze-Redner kam Andreas Fohrmann vor seinen „roten Brüdern und Schwestern“ auf die Fallstricke zu sprechen, die ein Neubürger überwinden muss, um in Neumünster an eine Mülltonne zu kommen. „Wir wurden dafür mehrfach von einer Stelle zur anderen verwiesen. Hier gibt es in der Verwaltung sicherlich noch Verbesserungspotenzial“, mutmaßte er schmunzelnd.

Ebenso unterhaltsam widmete sich der Sparkassenchef anschließend dem Thema der digitalen Globalisierung. „Sollten Sie nach 1980 geboren sein, gehören Sie zur Gruppe der digitalen Ureinwohner. Haben Sie allerdings vorher das Licht der Welt erblickt, befinden Sie sich sozusagen im Status eines digitalen Einwanderers“, erklärte er augenzwinkernd.



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