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Aukrug : Spargelsaison wurde in Bünzen eröffnet

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Neue Spargelkönigin: Miriam Kunst hat das ehrenvolle Amt übernommen / Bis zum 24. Juni wird das Gemüse geerntet

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 08:05 Uhr

AUKRUG | Mit zwei Wochen Verspätung hat in Bünzen die Spargelsaison begonnen. "Auf den Feldern wird schon seit ein paar Tagen Spargel gestochen, aber jetzt geht ’s so richtig los mit der Ernte, weil es wärmer wird", erklärt Spargelbauer und Tourismusvereins-Chef Gerd Looft-Böttiger, der gestern die neue Spargelkönigin Miriam Kunst beim offiziellen Aukruger Spargelanstich vorstellte. Sie wird als Miriam I. regieren und tritt als dritte Spargelkönigin die Nachfolge von Eltje Böttke an, die das Amt vier Jahre lang inne hatte.

Im Gegensatz zu den beiden bisherigen Königinnen Sandra Helms und Eltje Böttke musste Miriam Kunst kein Casting gewinnen, um sich für ihren majestätischen Posten zu qualifizieren. "Der Vorstand des Tourismusvereins hat entschieden, dass es in diesem Jahr eine neue Spargelkönigin geben soll", berichtet Looft-Böttiger. "Und da ist uns Miriam Kunst als geeignete Kandidatin empfohlen worden." Miriam Kunst (geb. Schöning) ist in Sarlhusen zu Hause, 22 Jahre jung, gebürtige Aukrugerin, Mutter von zwei Töchtern (Mia und Rike) und hat zwei Jobs: als selbständige Nageldesignerin und als Aushilfsmelkerin auf dem Hof des Sarlhusener Bürgermeisters.

"Das ist auf jeden Fall eine große Ehre, zur Spargelkönigin ernannt zu werden", meint Miriam I., "ich bin gespannt, was mich da alles erwartet." Zwei repräsentative Auftritte hat sie sich schon in ihren Terminkalender eintragen können: eine Einladung von Ministerpräsident Torsten Albig (zusammen mit anderen Produktköniginnen) ins Gästehaus der Landesregierung (15. August) und den Internationalen Deutschen Königinnentag in Hamburg-Bergedorf (3. bis 6. Oktober).

Die sieben Bünzer Spargelbauern hoffen nun auf möglichst viele warme Tage bis zum traditionellen Ende der Spargelsaison am 24. Juni. "Bei Wärme sprießt der Spargel so richtig und der Ertrag steigert sich", erklärt Looft-Böttiger.

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