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Autorennen : Spannender Wettkampf um Meter und Sekunden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Jeden ersten Sonntag im Monat findet im Northland-Racecenter am Haart ein Familienrennen statt. Jeder kann mitmachen

Neumünster | Das gestrige Sommerwetter war nicht gerade ideal, um im Northland-Racecenter am Haart um Bruchteile von Sekunden auf der Carrera-Bahn zu kämpfen. Dennoch üben die kleinen Rennfahrzeuge in verschiedenen Klassen eine ungeheure Anziehungskraft auf alle Rennsportbegeisterten zwischen sechs und 66 Jahren aus.

Beim Familienrennen standen gestern schon kurz nach Beginn um 13 Uhr sechs Starter an den Reglern, um ihre kleinen Flitzer über die 35 Meter lange Bahn zu jagen. Während es für den 14-jährigen Samuel Kramer um Sekundenbruchteile ging, war für Taras Kurdin (8) etwas anderes wichtig: „Ich bin nicht rausgeflogen.“ Für seine Mutter Franziska Kersten und Andreas Arndt, den Vater von Ayk (9), war es der Spaß mit den Kindern, der im Vordergrund stand.

Wer dachte, er könne einfach so um die Bahn jagen, wurde von Michael Kramer schnell darüber belehrt, dass auch im Rennsport feste Regeln gelten. Der Organisator rief zur ersten Qualifikation auf, denn am Ende muss es auch beim Familienrennen einen Sieger geben.

Schon in der letzten Juliwoche hatte die Northland-Racecenter-Interessengemeinschaft eine Sommerferienaktion gestartet, bei der die Nachwuchs-Rennfahrer sogar ihre eigenen Autos mitbringen konnten. „Da waren mehr als 20 Kinder und Jugendliche an der Bahn“, sagte Kramer erfreut. In Zusammenarbeit mit dem Jugendverband kann er sich im kommenden Jahr auch Termine mit Rennen und Bastelanleitung vorstellen. Doch nicht nur für Familien ist die Carrera-Bahn offen. Jeder kann kommen und losfahren, jeden ersten Sonntag im Monat ab 13 Uhr.

Im größeren Hauptraum treffen sich regelmäßig die Rennprofis aus ganz Norddeutschland in sechs verschiedenen Klassen und zu sieben Rennen in der Saison. Bei diesen Rennen sind nur Fahrzeuge zugelassen, die bei internationalen Rennsportveranstaltungen gefahren sind, wie beispielsweise der Ferrari 512. „Um so ein rennfähiges Fahrzeug aufzubauen sind schon 50 bis 60 Stunden Arbeit erforderlich“, meinte Kramer.

 

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