Sport und Abenteuer : Spannende Tage in Brachenfeld

Nur gemeinsam war die Himmelsleiter zu bezwingen: Yannik Wulf (11) hilft Maximilian Zander (11).
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Nur gemeinsam war die Himmelsleiter zu bezwingen: Yannik Wulf (11) hilft Maximilian Zander (11).

Über 600 Schüler suchten bei den Abenteuersporttagen Nervenkitzel und Erfolgserlebnisse. Teamgeist war gefragt

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30. Januar 2014, 07:00 Uhr

„Ein bisschen Höhenangst hatte ich schon“, bekannte Yannik Wulf (11). Aber gemeinsam mit Maximilian Zander (11) meisterte er die „Himmelsleiter“ bis zur obersten Stufe an der Sporthallendecke der Gemeinschaftsschule Brachenfeld. Schließlich standen ja auch noch Nick Ehrich und Marten Kock als ausgebildete Hochseilgartenretter am Sicherungsseil bereit.

Die beiden 18-Jährigen hatten mit den anderen Schülern aus dem Sportprofil des 12. Jahrgangs drei Abenteuersporttage organisiert. Rund 600 Schüler der jüngeren Jahrgänge konnten an Stationen wie dem „Spinnennetz“, der „Gratwanderung“ über den Schwebebalken oder der mit einem Trampolin zu überwindenden „Gletscherspalte“ ihre Grenzen ausloten.

Dabei waren Mut, Vertrauen in die Mitschüler und Teamgeist gefragt. „Lernen heißt hier aktives Erleben. Das sind alles Spiele ohne Sieger, bei denen es auf die Fähigkeit ankommt, Probleme im Team zu lösen“, sagte Sportlehrerin Ute Freund und verband das mit einem dicken Lob an Organisatoren. „Ganz automatisch lernen die Schüler so soziale Kompetenzen, haben Erfolgserlebnisse und werden in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt“, sagte sie.

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